IWDP
iShares Developed Markets Property Yield UCITS ETF USD (Dist)
Veröffentlicht von Radif Partners · Aktualisiert am
Übersicht
iShares Developed Markets Property Yield UCITS ETF USD (Dist) (IWDP) bildet den Index FTSE EPRA/NAREIT Developed Dividend+ ab und hält dessen Bestandteile direkt, eine physische Replikation unter der Verwaltung von iShares. Dividenden werden an die Anleger ausgeschüttet statt wiederangelegt: IWDP eignet sich für regelmäßige Erträge. Der Fonds ist in IE domiziliert, was die Quellensteuer auf seine Dividenden bestimmt. Die jährlichen Kosten betragen 0.59 % des Vermögens, und der Fonds verwaltet 3.0B. Über fünf Jahre erzielte der Fonds durchschnittlich -3.5 % pro Jahr, gegenüber 4.3 % über drei Jahre. Er ist nicht für den französischen PEA zugelassen, kann aber im deutschen Depot, im Wertpapierkonto oder in einem britischen ISA gehalten werden. Das Risiko wird als medium eingestuft. Aufgelegt am 2006-10-20, wird der Fonds in USD geführt und weist 20 Jahre Historie auf. Es handelt sich um einen UCITS-Fonds: Er folgt dem europäischen Rahmen für Streuung, Liquidität und Vermögenstrennung. Da IWDP ausschüttet, ist jede Zahlung im Jahr des Zuflusses steuerpflichtig, mit Abgeltungssteuer von 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag, nach Abzug des Sparerpauschbetrags und der Teilfreistellung von 30 % bei einem Aktienfonds. Die Domizilierung in IE bestimmt die Quellensteuer, die der Fonds selbst auf die erhaltenen Dividenden trägt, eine in den ausgewiesenen Kosten unsichtbare, in der Wertentwicklung aber vorhandene Belastung.
Mit 0,59 % kostet dieser Fonds mehr als das Doppelte des Medians seiner Kategorie (0,25 %) und über 8,4-mal so viel wie der günstigste (0,07 %). Auf 10.000 € entspricht der Abstand zum Median etwa 340 € über zehn Jahre, und dieser Unterschied ist sicher, anders als jeder Renditeunterschied. Ein Aufpreis kann begründet sein, durch einen Index, den kein Wettbewerber abbildet, eine nützliche Handelswährung oder eine Größe, die Liquidität sichert; durch die Marke ist er es nicht. Die Frage lautet also: was bietet dieser Fonds, was der günstigste der Liste nicht bietet?
Die Abbildung ist physisch: der Fonds hält die Titel von FTSE EPRA/NAREIT Developed Dividend+ tatsächlich, womit sein Inhalt im Bericht des Emittenten Position für Position nachprüfbar ist. Zwei Punkte lohnen den Blick. Zuerst die Wertpapierleihe, die die meisten physischen Fonds zur Kostensenkung betreiben: sie bringt einige Hundertstel Prozentpunkte und schafft eine Forderung an den Entleiher, besichert durch Sicherheiten; der Jahresbericht nennt den verliehenen Anteil. Dann das Rebalancing: jede Änderung der Indexzusammensetzung zwingt den Fonds zu Käufen und Verkäufen, und diese internen Kosten stehen nicht in den ausgewiesenen 0,59 %. Deshalb folgen zwei Fonds mit gleicher Quote ihrem Index nicht gleich genau.
Das Domizil, Irland, ist keine Verwaltungsfrage: es bestimmt die Quellensteuer, die der Fonds auf erhaltene Dividenden trägt, und dieser Verlust steht in keiner Kostentabelle. Auf US-Aktien senkt das Abkommen zwischen Irland und den USA die Quellensteuer von dreißig auf fünfzehn Prozent, was auf einem Weltindex mechanisch mehrere Zehntelpunkte pro Jahr wert ist und die irische Vorherrschaft in diesem Segment erklärt. Für den Anleger bringt der UCITS-Rahmen zudem das Basisinformationsblatt in seiner Sprache, Streuungsregeln und die Trennung des Fondsvermögens von dem des Emittenten.
Die Erträge werden ausgeschüttet: der Fonds zahlt die erhaltenen Dividenden aus, meist ein- bis viermal im Jahr. Für einen Anleger, der vom Depot lebt, ist das das Richtige, denn das Einkommen kommt ohne Verkauf. In der Ansparphase ist es auf einem steuerpflichtigen Konto ein Nachteil: jede Ausschüttung wird im Jahr des Zuflusses besteuert, und der wieder angelegte Betrag ist vorher gemindert. Die Wiederanlage von Hand kostet zudem jedes Mal eine Ordergebühr und lässt häufig Restliquidität liegen, weil der Anteilspreis nicht erreicht wird. Eine thesaurierende Klasse auf denselben Index löst die Frage, wo sie existiert.
Mit 3,0 Milliarden Volumen und 20 Jahren Bestand hat dieser Fonds die Größe und die Geschichte, die eine Schließung unwahrscheinlich und die Handelsspanne eng machen. Bleiben drei Prüfungen einmal im Jahr, die nicht vom Markt abhängen. Die laufenden Kosten, die ein Emittent ohne Vorankündigung ändert und deren Abstand zum Wettbewerb sich umkehren kann. Die Tracking-Differenz, die einzige Zahl, die sagt, ob die Abbildung genau bleibt. Und die Methodik von FTSE EPRA/NAREIT Developed Dividend+, die Auswahl- oder Gewichtungsregeln ändern kann, ohne dass der Fondsname sich bewegt; dann hat sich Ihr Bestand geändert, ohne dass es angekündigt wurde.
FTSE EPRA/NAREIT Developed Dividend+ wählt Unternehmen nach ihrer Dividende aus, und das ist eine Anlageentscheidung und keine bloße Messung. Eine hohe Rendite stammt entweder von einem solide zahlenden Unternehmen oder von einem, dessen Kurs gefallen ist, und der Filter unterscheidet das nicht immer: ein Dividendenindex ist mechanisch in Sektoren übergewichtet, die viel ausschütten, weil sie wenig zu investieren haben. Es zählen die Auswahlregel, oft mehrjährig steigende Dividenden, und die Sektorbegrenzung. Eine Dividende ist zudem keine Rendite: sie verlässt das Unternehmen, und der Kurs passt sich entsprechend an.
Über ein Jahr zeigt der Fonds -3,3 % und über fünf Jahre -3,5 % annualisiert, zwei nahe Zahlen, was die gewöhnlichste und am wenigsten aussagekräftige Konstellation ist: sie besagt nicht, dass der Fonds gleichmäßig läuft, nur dass die gewählten Anfangs- und Endpunkte sich ähneln. Diese Zahlen mit einem anderen Fonds zu vergleichen ergibt nur bei gleichem Index Sinn; sonst ist es ein Indexvergleich im Gewand eines Fondsvergleichs.
0.59%
3.0B
3,000M USDMittel
172
Physisch
Ausschüttend
USD
IE
FTSE EPRA/NAREIT Developed Dividend+
iShares
2006-10-20 (20 Jahre)
Kontextanalyse
Fondsgröße
Mit 3.0B Fondsvolumen ist dies ein großer Fonds, gute Liquidität und enge Spreads.
Kostenpositionierung
Eine TER von 0.59 % liegt über dem Marktdurchschnitt (~0,35 %), gerechtfertigt bei spezialisierter Strategie.
Track Record
Aufgelegt 2006-10-20, hat dieser Fonds 20 Jahre Historie, langer und verlässlicher Track Record.
Risikoprofil
Mittleres Risiko, gutes Rendite-Risiko-Verhältnis für einen Horizont von 5+ Jahren.
Wertentwicklung
Renditeübersicht
| Zeitraum | Rendite p.a. | Kumuliert |
|---|---|---|
| 1 Monat (gesch.) | – | -0.3% |
| 3 Monate (gesch.) | – | -0.8% |
| 6 Monate (gesch.) | – | -1.7% |
| Lfd. Jahr (gesch.) | – | -1.4% |
| 1 Jahr | -3.3% | -3.3% |
| 3 Jahre | +4.3% | +13.6% |
| 5 Jahre | -3.5% | -16.2% |
| Seit Auflegung (20y) | -0.8% | -15.1% |
Eckdaten
Fondsprofil
Themen & Regionen
Positionen
Risiko
So kaufen Sie diesen ETF
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Über diesen ETF
Der iShares Developed Markets Property Yield UCITS ETF USD (Dist) bildet den FTSE EPRA/NAREIT Developed Dividend+-Index nach. Er wird von iShares mittels physisch Replikation verwaltet und folgt einer ausschüttend Ausschüttungspolitik. Der Fonds ist in USD denominiert und in IE domiziliert. Die Gesamtkostenquote (TER) beträgt 0.59 %.
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Häufige Fragen
Was kosten die 0,59 % laufenden Kosten von IWDP wirklich?
Sie werden dem Fondsvermögen laufend entnommen und nie separat abgerechnet: bei 1.000 € Anlage sind das rund 5.90 € im Jahr und etwa 59 € über zehn Jahre bei gleichbleibendem Betrag. Das ist der einzige Kostenblock des Fonds selbst. Dazu kommen die Ordergebühr Ihres Brokers und die Handelsspanne, die bei kleinen, häufigen Käufen am stärksten wiegen.
Was sollte man bei IWDP einmal im Jahr prüfen?
Drei Dinge, keines marktabhängig. Die laufenden Kosten, die ein Emittent ohne Vorankündigung ändert und deren Abstand zum Wettbewerb sich umkehren kann. Die Tracking-Differenz, die einzige Zahl, die sagt, ob die Abbildung genau bleibt. Und die Methodik von FTSE EPRA/NAREIT Developed Dividend+, die Auswahl- oder Gewichtungsregeln ändern kann, ohne dass der Fondsname sich bewegt: dann hat sich Ihr Bestand geändert, ohne Ankündigung.
Verleiht IWDP die gehaltenen Wertpapiere?
Wahrscheinlich teilweise: die meisten physischen Fonds betreiben Wertpapierleihe zur Kostensenkung, und iShares nennt den Anteil im Jahresbericht. Die Leiheerträge bringen einige Hundertstel Prozentpunkte, geteilt zwischen Fonds und Emittent. Das Risiko liegt beim Entleiher, besichert über den verliehenen Betrag hinaus, und es steht im Prospekt und nicht in der ausgewiesenen Kostenquote.
Warum zählt das irische Domizil von IWDP?
Weil es die Quellensteuer bestimmt, die der Fonds auf erhaltene Dividenden trägt, und dieser Verlust steht in keiner Kostentabelle. Das Abkommen zwischen Irland und den USA senkt die Quellensteuer auf US-Aktien von dreißig auf fünfzehn Prozent, was auf einem Weltindex mehrere Zehntelpunkte pro Jahr wert ist. Der UCITS-Rahmen bringt zudem das Basisinformationsblatt in Ihrer Sprache.
Schüttet IWDP Dividenden aus?
Ja: der Fonds schüttet die erhaltenen Dividenden aus, nach einem von iShares festgelegten Kalender. Die Ausschüttung ist im Jahr des Zuflusses in den meisten Depots steuerpflichtig, auch wenn sie sofort wieder angelegt wird, und die Wiederanlage von Hand kostet jedes Mal eine Gebühr. Eine thesaurierende Klasse vermeidet das.
Dieses Ranking dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Die angezeigte Wertentwicklung ist simuliert.