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IWF

iShares·Russell 1000 Growth

iShares Russell 1000 Growth ETF

Veröffentlicht von Radif Partners · Aktualisiert am

US4642875565
TER 0.19%127.7B AUMUSDPhysicalDist
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Übersicht

iShares Russell 1000 Growth ETF (IWF) bildet den Index Russell 1000 Growth ab und hält dessen Bestandteile direkt, eine physische Replikation unter der Verwaltung von iShares. Dividenden werden an die Anleger ausgeschüttet statt wiederangelegt: IWF eignet sich für regelmäßige Erträge. Der Fonds ist in US domiziliert, was die Quellensteuer auf seine Dividenden bestimmt. Die jährlichen Kosten betragen 0.19 % des Vermögens, und der Fonds verwaltet 127.7B. Über fünf Jahre erzielte der Fonds durchschnittlich 10.9 % pro Jahr, gegenüber 22.5 % über drei Jahre. Er ist nicht für den französischen PEA zugelassen, kann aber im deutschen Depot, im Wertpapierkonto oder in einem britischen ISA gehalten werden. Das Risiko wird als medium eingestuft. Aufgelegt am 2000-05-22, wird der Fonds in USD geführt und weist 26 Jahre Historie auf. Da IWF ausschüttet, ist jede Zahlung im Jahr des Zuflusses steuerpflichtig, mit Abgeltungssteuer von 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag, nach Abzug des Sparerpauschbetrags und der Teilfreistellung von 30 % bei einem Aktienfonds. Die Domizilierung in US bestimmt die Quellensteuer, die der Fonds selbst auf die erhaltenen Dividenden trägt, eine in den ausgewiesenen Kosten unsichtbare, in der Wertentwicklung aber vorhandene Belastung.

Die laufenden Kosten von 0,19 % setzen diesen Fonds auf Platz 105 von 225 vergleichbaren Fonds, deren Median bei 0,20 % liegt. Auf 10.000 € sind das rund 19 € im Jahr und 190 € über zehn Jahre bei gleichbleibendem Betrag, täglich abgezogen und auf keiner Abrechnung sichtbar: sie zeigen sich im Abstand zwischen Fonds- und Indexentwicklung. Auf diesem Niveau, weder niedrig genug als Argument noch hoch genug als Hindernis, entscheidet anderes: der abgebildete Index, die Ausschüttungspolitik und was der Broker beim Kauf verlangt.

Die Abbildung ist physisch: der Fonds hält die Titel von Russell 1000 Growth tatsächlich, womit sein Inhalt im Bericht des Emittenten Position für Position nachprüfbar ist. Zwei Punkte lohnen den Blick. Zuerst die Wertpapierleihe, die die meisten physischen Fonds zur Kostensenkung betreiben: sie bringt einige Hundertstel Prozentpunkte und schafft eine Forderung an den Entleiher, besichert durch Sicherheiten; der Jahresbericht nennt den verliehenen Anteil. Dann das Rebalancing: jede Änderung der Indexzusammensetzung zwingt den Fonds zu Käufen und Verkäufen, und diese internen Kosten stehen nicht in den ausgewiesenen 0,19 %. Deshalb folgen zwei Fonds mit gleicher Quote ihrem Index nicht gleich genau.

Der Fonds ist in den USA domiziliert, und das ist für einen europäischen Anleger vor allem anderen zu klären. Ein US-Fonds fällt nicht unter die UCITS-Regulierung: den meisten europäischen Brokern fehlt das Basisinformationsblatt, um ihn Privatanlegern anzubieten, und der Zugang hängt dann vom Status des Anlegers ab. Dazu kommen zwei eigene Steuerfolgen: Dividenden an einen Nichtansässigen unterliegen einer US-Quellensteuer, die das Abkommen bei vorliegendem Formular W-8BEN senkt, und direkt gehaltene US-Titel fallen oberhalb einer für Nichtansässige niedrigen Grenze unter die US-Erbschaftsteuer. Ein in Irland domiziliertes Äquivalent vermeidet beide Fragen.

Die Erträge werden ausgeschüttet: der Fonds zahlt die erhaltenen Dividenden aus, meist ein- bis viermal im Jahr. Für einen Anleger, der vom Depot lebt, ist das das Richtige, denn das Einkommen kommt ohne Verkauf. In der Ansparphase ist es auf einem steuerpflichtigen Konto ein Nachteil: jede Ausschüttung wird im Jahr des Zuflusses besteuert, und der wieder angelegte Betrag ist vorher gemindert. Die Wiederanlage von Hand kostet zudem jedes Mal eine Ordergebühr und lässt häufig Restliquidität liegen, weil der Anteilspreis nicht erreicht wird. Eine thesaurierende Klasse auf denselben Index löst die Frage, wo sie existiert.

Mit 127,7 Milliarden Volumen und 26 Jahren Bestand hat dieser Fonds die Größe und die Geschichte, die eine Schließung unwahrscheinlich und die Handelsspanne eng machen. Bleiben drei Prüfungen einmal im Jahr, die nicht vom Markt abhängen. Die laufenden Kosten, die ein Emittent ohne Vorankündigung ändert und deren Abstand zum Wettbewerb sich umkehren kann. Die Tracking-Differenz, die einzige Zahl, die sagt, ob die Abbildung genau bleibt. Und die Methodik von Russell 1000 Growth, die Auswahl- oder Gewichtungsregeln ändern kann, ohne dass der Fondsname sich bewegt; dann hat sich Ihr Bestand geändert, ohne dass es angekündigt wurde.

Russell 1000 Growth nimmt Unternehmen mit dem schnellsten Ergebniswachstum, oder je nach Variante mit dem schnellsten Kursanstieg. Die erste Folge ist Konzentration: die jüngsten Gewinner wiegen schwer, und der Fonds ist am Ende oft konzentrierter als sein Ausgangsuniversum. Die zweite ist eine stärkere Zinssensitivität als bei einem breiten Index, weil der Wert fernen Wachstums vom Diskontierungszins abhängt. Ein Momentum-Filter hat zudem Umschlagkosten, die die Kostenquote nicht zeigt, da er bei jedem Rebalancing kauft und verkauft.

Über ein Jahr zeigt der Fonds 1,8 % gegenüber 10,9 % im annualisierten Fünfjahresschnitt: das letzte Jahr liegt unter dem langen Mittel. Vor einem Schluss sind zwei mögliche Ursachen zu trennen, denn sie haben verschiedene Folgen: ein Rückgang des abgebildeten Index, der alle Fonds darauf betrifft, oder eine fondseigene Verschlechterung, die sich in der Tracking-Differenz zeigt und nicht in der Wertentwicklung.

TER

0.19%

Fondsgröße

127.7B

127,738M USD
Risikoklasse

Mittel

Positionen

561

Replikation

Physisch

Ausschüttung

Ausschüttend

Währung

USD

Domizil

US

Index

Russell 1000 Growth

Anbieter

iShares

Auflegung

2000-05-22 (26 Jahre)

Konformität
–

Kontextanalyse

Fondsgröße

Mit 127.7B Fondsvolumen ist dies ein großer Fonds, gute Liquidität und enge Spreads.

Kostenpositionierung

Eine TER von 0.19 % entspricht dem Marktdurchschnitt (~0,35 %).

Track Record

Aufgelegt 2000-05-22, hat dieser Fonds 26 Jahre Historie, langer und verlässlicher Track Record.

Risikoprofil

Mittleres Risiko, gutes Rendite-Risiko-Verhältnis für einen Horizont von 5+ Jahren.

Wertentwicklung

Renditeübersicht

ZeitraumRendite p.a.Kumuliert
1 Monat (gesch.)–+0.2%
3 Monate (gesch.)–+0.5%
6 Monate (gesch.)–+0.9%
Lfd. Jahr (gesch.)–+0.8%
1 Jahr+1.8%+1.8%
3 Jahre+22.5%+83.7%
5 Jahre+10.9%+67.4%
Seit Auflegung (26y)+11.7%+1684.0%

Eckdaten

Fondsprofil

IndexRussell 1000 Growth
TER0.19%
Fondsgröße127.7B
WährungUSD
ReplikationPhysisch
AusschüttungAusschüttend
DomizilUS
Auflegung2000-05-22
Fondsalter26 Jahre
Positionen561
UCITSNein
PEA-fähigNein
ESGNein
RisikoklasseMittel

Themen & Regionen

Themen
Breiter Markt
Regionen
USA

Positionen

Risiko

So kaufen Sie diesen ETF

Wählen Sie Ihr Land im Menü, um verfügbare Broker und Depotarten zu sehen.

Über diesen ETF

Der iShares Russell 1000 Growth ETF bildet den Russell 1000 Growth-Index nach. Er wird von iShares mittels physisch Replikation verwaltet und folgt einer ausschüttend Ausschüttungspolitik. Der Fonds ist in USD denominiert und in US domiziliert. Die Gesamtkostenquote (TER) beträgt 0.19 %.

Möchten Sie sehen, wie dieser ETF mit regelmäßigen Einzahlungen wachsen könnte? Über zehn Jahre wiegen die laufenden Kosten mehr als jeder Unterschied in der vergangenen Wertentwicklung: 0,20 % gegen 0,50 % auf 10.000 € sind rund 300 €, Zinseszins eingerechnet.Simulieren

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Häufige Fragen

Was kosten die 0,19 % laufenden Kosten von IWF wirklich?

Sie werden dem Fondsvermögen laufend entnommen und nie separat abgerechnet: bei 1.000 € Anlage sind das rund 1.90 € im Jahr und etwa 19 € über zehn Jahre bei gleichbleibendem Betrag. Das ist der einzige Kostenblock des Fonds selbst. Dazu kommen die Ordergebühr Ihres Brokers und die Handelsspanne, die bei kleinen, häufigen Käufen am stärksten wiegen.

Verleiht IWF die gehaltenen Wertpapiere?

Wahrscheinlich teilweise: die meisten physischen Fonds betreiben Wertpapierleihe zur Kostensenkung, und iShares nennt den Anteil im Jahresbericht. Die Leiheerträge bringen einige Hundertstel Prozentpunkte, geteilt zwischen Fonds und Emittent. Das Risiko liegt beim Entleiher, besichert über den verliehenen Betrag hinaus, und es steht im Prospekt und nicht in der ausgewiesenen Kostenquote.

Kann ein europäischer Anleger IWF kaufen?

Nicht immer. Dieser Fonds fällt nicht unter UCITS, sodass den meisten europäischen Brokern das Basisinformationsblatt fehlt, um ihn Privatanlegern anzubieten. Zwei Folgen: eine US-Quellensteuer auf Dividenden, durch Abkommen gesenkt, wenn ein W-8BEN vorliegt, und US-Titel, die oberhalb einer für Nichtansässige niedrigen Grenze unter die US-Erbschaftsteuer fallen.

Schüttet IWF Dividenden aus?

Ja: der Fonds schüttet die erhaltenen Dividenden aus, nach einem von iShares festgelegten Kalender. Die Ausschüttung ist im Jahr des Zuflusses in den meisten Depots steuerpflichtig, auch wenn sie sofort wieder angelegt wird, und die Wiederanlage von Hand kostet jedes Mal eine Gebühr. Eine thesaurierende Klasse vermeidet das.

Welches Währungsrisiko trägt man mit IWF?

Der Fonds notiert in USD, doch die Handelswährung ist nicht das Risiko: entscheidend ist die Währung, in der die gehaltenen Unternehmen ihre Erträge erzielen. Ein Anleger in Euro trägt daher den Abstand zwischen Euro und diesen Währungen, und dieser Abstand steht in keiner in Landeswährung veröffentlichten Rendite. Eine gesicherte Anteilsklasse beantwortet eine andere Frage, zum Preis von Kosten, die mit der Zinsdifferenz schwanken.

Dieses Ranking dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Die angezeigte Wertentwicklung ist simuliert.