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IWO

iShares·Russell 2000 Growth

iShares Russell 2000 Growth ETF

Veröffentlicht von Radif Partners · Aktualisiert am

US4642876084
TER 0.24%14.1B AUMUSDPhysicalDist
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Übersicht

iShares Russell 2000 Growth ETF (IWO) bildet den Index Russell 2000 Growth ab und hält dessen Bestandteile direkt, eine physische Replikation unter der Verwaltung von iShares. Dividenden werden an die Anleger ausgeschüttet statt wiederangelegt: IWO eignet sich für regelmäßige Erträge. Der Fonds ist in US domiziliert, was die Quellensteuer auf seine Dividenden bestimmt. Die jährlichen Kosten betragen 0.24 % des Vermögens, und der Fonds verwaltet 14.1B. Über fünf Jahre erzielte der Fonds durchschnittlich 2.2 % pro Jahr, gegenüber 17.2 % über drei Jahre. Er ist nicht für den französischen PEA zugelassen, kann aber im deutschen Depot, im Wertpapierkonto oder in einem britischen ISA gehalten werden. Das Risiko wird als high eingestuft. Aufgelegt am 2000-07-24, wird der Fonds in USD geführt und weist 26 Jahre Historie auf. Da IWO ausschüttet, ist jede Zahlung im Jahr des Zuflusses steuerpflichtig, mit Abgeltungssteuer von 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag, nach Abzug des Sparerpauschbetrags und der Teilfreistellung von 30 % bei einem Aktienfonds. Die Domizilierung in US bestimmt die Quellensteuer, die der Fonds selbst auf die erhaltenen Dividenden trägt, eine in den ausgewiesenen Kosten unsichtbare, in der Wertentwicklung aber vorhandene Belastung.

Die laufenden Kosten von 0,24 % setzen diesen Fonds auf Platz 7 von 24 vergleichbaren Fonds, deren Median bei 0,30 % liegt. Auf 10.000 € sind das rund 24 € im Jahr und 240 € über zehn Jahre bei gleichbleibendem Betrag, täglich abgezogen und auf keiner Abrechnung sichtbar: sie zeigen sich im Abstand zwischen Fonds- und Indexentwicklung. Auf diesem Niveau, weder niedrig genug als Argument noch hoch genug als Hindernis, entscheidet anderes: der abgebildete Index, die Ausschüttungspolitik und was der Broker beim Kauf verlangt.

Die Abbildung ist physisch: der Fonds hält die Titel von Russell 2000 Growth tatsächlich, womit sein Inhalt im Bericht des Emittenten Position für Position nachprüfbar ist. Zwei Punkte lohnen den Blick. Zuerst die Wertpapierleihe, die die meisten physischen Fonds zur Kostensenkung betreiben: sie bringt einige Hundertstel Prozentpunkte und schafft eine Forderung an den Entleiher, besichert durch Sicherheiten; der Jahresbericht nennt den verliehenen Anteil. Dann das Rebalancing: jede Änderung der Indexzusammensetzung zwingt den Fonds zu Käufen und Verkäufen, und diese internen Kosten stehen nicht in den ausgewiesenen 0,24 %. Deshalb folgen zwei Fonds mit gleicher Quote ihrem Index nicht gleich genau.

Der Fonds ist in den USA domiziliert, und das ist für einen europäischen Anleger vor allem anderen zu klären. Ein US-Fonds fällt nicht unter die UCITS-Regulierung: den meisten europäischen Brokern fehlt das Basisinformationsblatt, um ihn Privatanlegern anzubieten, und der Zugang hängt dann vom Status des Anlegers ab. Dazu kommen zwei eigene Steuerfolgen: Dividenden an einen Nichtansässigen unterliegen einer US-Quellensteuer, die das Abkommen bei vorliegendem Formular W-8BEN senkt, und direkt gehaltene US-Titel fallen oberhalb einer für Nichtansässige niedrigen Grenze unter die US-Erbschaftsteuer. Ein in Irland domiziliertes Äquivalent vermeidet beide Fragen.

Die Erträge werden ausgeschüttet: der Fonds zahlt die erhaltenen Dividenden aus, meist ein- bis viermal im Jahr. Für einen Anleger, der vom Depot lebt, ist das das Richtige, denn das Einkommen kommt ohne Verkauf. In der Ansparphase ist es auf einem steuerpflichtigen Konto ein Nachteil: jede Ausschüttung wird im Jahr des Zuflusses besteuert, und der wieder angelegte Betrag ist vorher gemindert. Die Wiederanlage von Hand kostet zudem jedes Mal eine Ordergebühr und lässt häufig Restliquidität liegen, weil der Anteilspreis nicht erreicht wird. Eine thesaurierende Klasse auf denselben Index löst die Frage, wo sie existiert.

Mit 14,1 Milliarden Volumen und 26 Jahren Bestand hat dieser Fonds die Größe und die Geschichte, die eine Schließung unwahrscheinlich und die Handelsspanne eng machen. Bleiben drei Prüfungen einmal im Jahr, die nicht vom Markt abhängen. Die laufenden Kosten, die ein Emittent ohne Vorankündigung ändert und deren Abstand zum Wettbewerb sich umkehren kann. Die Tracking-Differenz, die einzige Zahl, die sagt, ob die Abbildung genau bleibt. Und die Methodik von Russell 2000 Growth, die Auswahl- oder Gewichtungsregeln ändern kann, ohne dass der Fondsname sich bewegt; dann hat sich Ihr Bestand geändert, ohne dass es angekündigt wurde.

Russell 2000 Growth nimmt Unternehmen mit dem schnellsten Ergebniswachstum, oder je nach Variante mit dem schnellsten Kursanstieg. Die erste Folge ist Konzentration: die jüngsten Gewinner wiegen schwer, und der Fonds ist am Ende oft konzentrierter als sein Ausgangsuniversum. Die zweite ist eine stärkere Zinssensitivität als bei einem breiten Index, weil der Wert fernen Wachstums vom Diskontierungszins abhängt. Ein Momentum-Filter hat zudem Umschlagkosten, die die Kostenquote nicht zeigt, da er bei jedem Rebalancing kauft und verkauft.

Über ein Jahr zeigt der Fonds 2,2 % und über fünf Jahre 2,2 % annualisiert, zwei nahe Zahlen, was die gewöhnlichste und am wenigsten aussagekräftige Konstellation ist: sie besagt nicht, dass der Fonds gleichmäßig läuft, nur dass die gewählten Anfangs- und Endpunkte sich ähneln. Diese Zahlen mit einem anderen Fonds zu vergleichen ergibt nur bei gleichem Index Sinn; sonst ist es ein Indexvergleich im Gewand eines Fondsvergleichs.

TER

0.24%

Fondsgröße

14.1B

14,106M USD
Risikoklasse

Hoch

Positionen

165

Replikation

Physisch

Ausschüttung

Ausschüttend

Währung

USD

Domizil

US

Index

Russell 2000 Growth

Anbieter

iShares

Auflegung

2000-07-24 (26 Jahre)

Konformität
–

Kontextanalyse

Fondsgröße

Mit 14.1B Fondsvolumen ist dies ein großer Fonds, gute Liquidität und enge Spreads.

Kostenpositionierung

Eine TER von 0.24 % entspricht dem Marktdurchschnitt (~0,35 %).

Track Record

Aufgelegt 2000-07-24, hat dieser Fonds 26 Jahre Historie, langer und verlässlicher Track Record.

Risikoprofil

Hohes Risiko, für langfristige Anleger, die mit Volatilität umgehen können.

Wertentwicklung

Renditeübersicht

ZeitraumRendite p.a.Kumuliert
1 Monat (gesch.)–+0.2%
3 Monate (gesch.)–+0.5%
6 Monate (gesch.)–+1.1%
Lfd. Jahr (gesch.)–+0.9%
1 Jahr+2.2%+2.2%
3 Jahre+17.2%+61.1%
5 Jahre+2.2%+11.5%
Seit Auflegung (26y)+7.2%+509.6%

Eckdaten

Fondsprofil

IndexRussell 2000 Growth
TER0.24%
Fondsgröße14.1B
WährungUSD
ReplikationPhysisch
AusschüttungAusschüttend
DomizilUS
Auflegung2000-07-24
Fondsalter26 Jahre
Positionen165
UCITSNein
PEA-fähigNein
ESGNein
RisikoklasseHoch

Themen & Regionen

Themen
Nebenwerte
Regionen
USA

Positionen

Risiko

So kaufen Sie diesen ETF

Wählen Sie Ihr Land im Menü, um verfügbare Broker und Depotarten zu sehen.

Über diesen ETF

Der iShares Russell 2000 Growth ETF bildet den Russell 2000 Growth-Index nach. Er wird von iShares mittels physisch Replikation verwaltet und folgt einer ausschüttend Ausschüttungspolitik. Der Fonds ist in USD denominiert und in US domiziliert. Die Gesamtkostenquote (TER) beträgt 0.24 %.

Möchten Sie sehen, wie dieser ETF mit regelmäßigen Einzahlungen wachsen könnte? Über zehn Jahre wiegen die laufenden Kosten mehr als jeder Unterschied in der vergangenen Wertentwicklung: 0,20 % gegen 0,50 % auf 10.000 € sind rund 300 €, Zinseszins eingerechnet.Simulieren

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Häufige Fragen

Was kosten die 0,24 % laufenden Kosten von IWO wirklich?

Sie werden dem Fondsvermögen laufend entnommen und nie separat abgerechnet: bei 1.000 € Anlage sind das rund 2.40 € im Jahr und etwa 24 € über zehn Jahre bei gleichbleibendem Betrag. Das ist der einzige Kostenblock des Fonds selbst. Dazu kommen die Ordergebühr Ihres Brokers und die Handelsspanne, die bei kleinen, häufigen Käufen am stärksten wiegen.

Wie kauft man IWO und an welchem Platz?

Über jeden Broker, der die ISIN US4642876084 führt. Dieselbe Strategie existiert oft in mehreren Anteilsklassen mit unterschiedlichen Kosten und Ausschüttungspolitiken, und es zählt die gekaufte Klasse, nicht die gelesene: prüfen Sie die ISIN und nicht den Namen. Ein Limitauftrag vermeidet die Spanne eines dünnen Orderbuchs, besonders außerhalb der Handelszeiten der Basismärkte.

Ist IWO wirklich gestreut?

Weniger, als die Zahl der Positionen vermuten lässt. Russell 2000 Growth gewichtet nach Marktkapitalisierung, sodass die größten Unternehmen einen Anteil ausmachen, der weit über ihrer Zahl liegt, und diese Konzentration nimmt zu, ohne dass eine Regel sich ändert. Die nützliche Prüfung ist das Gewicht der zehn größten Positionen, monatlich von iShares veröffentlicht: es sagt, von wie vielen Unternehmen das Ergebnis tatsächlich abhängt.

Was sollte man bei IWO einmal im Jahr prüfen?

Drei Dinge, keines marktabhängig. Die laufenden Kosten, die ein Emittent ohne Vorankündigung ändert und deren Abstand zum Wettbewerb sich umkehren kann. Die Tracking-Differenz, die einzige Zahl, die sagt, ob die Abbildung genau bleibt. Und die Methodik von Russell 2000 Growth, die Auswahl- oder Gewichtungsregeln ändern kann, ohne dass der Fondsname sich bewegt: dann hat sich Ihr Bestand geändert, ohne Ankündigung.

Verleiht IWO die gehaltenen Wertpapiere?

Wahrscheinlich teilweise: die meisten physischen Fonds betreiben Wertpapierleihe zur Kostensenkung, und iShares nennt den Anteil im Jahresbericht. Die Leiheerträge bringen einige Hundertstel Prozentpunkte, geteilt zwischen Fonds und Emittent. Das Risiko liegt beim Entleiher, besichert über den verliehenen Betrag hinaus, und es steht im Prospekt und nicht in der ausgewiesenen Kostenquote.

Dieses Ranking dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Die angezeigte Wertentwicklung ist simuliert.