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XHB

SPDR·S&P Homebuilders Select Industry

SPDR S&P Homebuilders ETF

Veröffentlicht von Radif Partners · Aktualisiert am

US78464A8541
TER 0.35%1.4B AUMUSDPhysicalDist
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Übersicht

SPDR S&P Homebuilders ETF (XHB) bildet den Index S&P Homebuilders Select Industry ab und hält dessen Bestandteile direkt, eine physische Replikation unter der Verwaltung von SPDR. Dividenden werden an die Anleger ausgeschüttet statt wiederangelegt: XHB eignet sich für regelmäßige Erträge. Der Fonds ist in US domiziliert, was die Quellensteuer auf seine Dividenden bestimmt. Die jährlichen Kosten betragen 0.35 % des Vermögens, und der Fonds verwaltet 1.4B. Über fünf Jahre erzielte der Fonds durchschnittlich 4.2 % pro Jahr, gegenüber 10.2 % über drei Jahre. Er ist nicht für den französischen PEA zugelassen, kann aber im deutschen Depot, im Wertpapierkonto oder in einem britischen ISA gehalten werden. Das Risiko wird als high eingestuft. Aufgelegt am 2006-01-31, wird der Fonds in USD geführt und weist 20 Jahre Historie auf. Da XHB ausschüttet, ist jede Zahlung im Jahr des Zuflusses steuerpflichtig, mit Abgeltungssteuer von 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag, nach Abzug des Sparerpauschbetrags und der Teilfreistellung von 30 % bei einem Aktienfonds. Die Domizilierung in US bestimmt die Quellensteuer, die der Fonds selbst auf die erhaltenen Dividenden trägt, eine in den ausgewiesenen Kosten unsichtbare, in der Wertentwicklung aber vorhandene Belastung.

Die laufenden Kosten von 0,35 % setzen diesen Fonds auf Platz 13 von 22 vergleichbaren Fonds, deren Median bei 0,25 % liegt. Auf 10.000 € sind das rund 35 € im Jahr und 350 € über zehn Jahre bei gleichbleibendem Betrag, täglich abgezogen und auf keiner Abrechnung sichtbar: sie zeigen sich im Abstand zwischen Fonds- und Indexentwicklung. Auf diesem Niveau, weder niedrig genug als Argument noch hoch genug als Hindernis, entscheidet anderes: der abgebildete Index, die Ausschüttungspolitik und was der Broker beim Kauf verlangt.

Die Abbildung ist physisch: der Fonds hält die Titel von S&P Homebuilders Select Industry tatsächlich, womit sein Inhalt im Bericht des Emittenten Position für Position nachprüfbar ist. Zwei Punkte lohnen den Blick. Zuerst die Wertpapierleihe, die die meisten physischen Fonds zur Kostensenkung betreiben: sie bringt einige Hundertstel Prozentpunkte und schafft eine Forderung an den Entleiher, besichert durch Sicherheiten; der Jahresbericht nennt den verliehenen Anteil. Dann das Rebalancing: jede Änderung der Indexzusammensetzung zwingt den Fonds zu Käufen und Verkäufen, und diese internen Kosten stehen nicht in den ausgewiesenen 0,35 %. Deshalb folgen zwei Fonds mit gleicher Quote ihrem Index nicht gleich genau.

Der Fonds ist in den USA domiziliert, und das ist für einen europäischen Anleger vor allem anderen zu klären. Ein US-Fonds fällt nicht unter die UCITS-Regulierung: den meisten europäischen Brokern fehlt das Basisinformationsblatt, um ihn Privatanlegern anzubieten, und der Zugang hängt dann vom Status des Anlegers ab. Dazu kommen zwei eigene Steuerfolgen: Dividenden an einen Nichtansässigen unterliegen einer US-Quellensteuer, die das Abkommen bei vorliegendem Formular W-8BEN senkt, und direkt gehaltene US-Titel fallen oberhalb einer für Nichtansässige niedrigen Grenze unter die US-Erbschaftsteuer. Ein in Irland domiziliertes Äquivalent vermeidet beide Fragen.

Die Erträge werden ausgeschüttet: der Fonds zahlt die erhaltenen Dividenden aus, meist ein- bis viermal im Jahr. Für einen Anleger, der vom Depot lebt, ist das das Richtige, denn das Einkommen kommt ohne Verkauf. In der Ansparphase ist es auf einem steuerpflichtigen Konto ein Nachteil: jede Ausschüttung wird im Jahr des Zuflusses besteuert, und der wieder angelegte Betrag ist vorher gemindert. Die Wiederanlage von Hand kostet zudem jedes Mal eine Ordergebühr und lässt häufig Restliquidität liegen, weil der Anteilspreis nicht erreicht wird. Eine thesaurierende Klasse auf denselben Index löst die Frage, wo sie existiert.

Mit 1,4 Milliarden Volumen und 20 Jahren Bestand hat dieser Fonds die Größe und die Geschichte, die eine Schließung unwahrscheinlich und die Handelsspanne eng machen. Bleiben drei Prüfungen einmal im Jahr, die nicht vom Markt abhängen. Die laufenden Kosten, die ein Emittent ohne Vorankündigung ändert und deren Abstand zum Wettbewerb sich umkehren kann. Die Tracking-Differenz, die einzige Zahl, die sagt, ob die Abbildung genau bleibt. Und die Methodik von S&P Homebuilders Select Industry, die Auswahl- oder Gewichtungsregeln ändern kann, ohne dass der Fondsname sich bewegt; dann hat sich Ihr Bestand geändert, ohne dass es angekündigt wurde.

S&P Homebuilders Select Industry ist ein breiter Index, und das ist der Baustein, den die meisten Portfolios zuerst besitzen sollten, aus einem einfachen Grund: er verlangt keine Prognose. Zwei Punkte sind dennoch zu prüfen, bevor man ihn für gestreut hält. Die Kapitalgewichtung konzentriert das Portfolio auf die größten Unternehmen, sodass die zehn größten Positionen einen erheblichen Anteil ausmachen können, und diese Konzentration wächst, ohne dass eine Regel sich ändert. Und der geografische Umfang zählt: ein Weltindex der Industrieländer lässt Schwellenmärkte aus, und ein breiter US-Index ist trotz des internationalen Umsatzes seiner Unternehmen keine Weltausrichtung.

Über ein Jahr zeigt der Fonds -12,8 % gegenüber 4,2 % im annualisierten Fünfjahresschnitt: das letzte Jahr liegt unter dem langen Mittel. Vor einem Schluss sind zwei mögliche Ursachen zu trennen, denn sie haben verschiedene Folgen: ein Rückgang des abgebildeten Index, der alle Fonds darauf betrifft, oder eine fondseigene Verschlechterung, die sich in der Tracking-Differenz zeigt und nicht in der Wertentwicklung.

TER

0.35%

Fondsgröße

1.4B

1,430M USD
Risikoklasse

Hoch

Positionen

52

Replikation

Physisch

Ausschüttung

Ausschüttend

Währung

USD

Domizil

US

Index

S&P Homebuilders Select Industry

Anbieter

SPDR

Auflegung

2006-01-31 (20 Jahre)

Konformität
–

Kontextanalyse

Fondsgröße

Mit 1.4B Fondsvolumen ist dies ein großer Fonds, gute Liquidität und enge Spreads.

Kostenpositionierung

Eine TER von 0.35 % entspricht dem Marktdurchschnitt (~0,35 %).

Track Record

Aufgelegt 2006-01-31, hat dieser Fonds 20 Jahre Historie, langer und verlässlicher Track Record.

Risikoprofil

Hohes Risiko, für langfristige Anleger, die mit Volatilität umgehen können.

Wertentwicklung

Renditeübersicht

ZeitraumRendite p.a.Kumuliert
1 Monat (gesch.)–-1.1%
3 Monate (gesch.)–-3.4%
6 Monate (gesch.)–-6.6%
Lfd. Jahr (gesch.)–-5.5%
1 Jahr-12.8%-12.8%
3 Jahre+10.2%+33.9%
5 Jahre+4.2%+22.9%
Seit Auflegung (20y)+0.6%+11.7%

Eckdaten

Fondsprofil

IndexS&P Homebuilders Select Industry
TER0.35%
Fondsgröße1.4B
WährungUSD
ReplikationPhysisch
AusschüttungAusschüttend
DomizilUS
Auflegung2006-01-31
Fondsalter20 Jahre
Positionen52
UCITSNein
PEA-fähigNein
ESGNein
RisikoklasseHoch

Themen & Regionen

Themen
Immobilien
Regionen
USA

Positionen

Risiko

So kaufen Sie diesen ETF

Wählen Sie Ihr Land im Menü, um verfügbare Broker und Depotarten zu sehen.

Über diesen ETF

Der SPDR S&P Homebuilders ETF bildet den S&P Homebuilders Select Industry-Index nach. Er wird von SPDR mittels physisch Replikation verwaltet und folgt einer ausschüttend Ausschüttungspolitik. Der Fonds ist in USD denominiert und in US domiziliert. Die Gesamtkostenquote (TER) beträgt 0.35 %.

Möchten Sie sehen, wie dieser ETF mit regelmäßigen Einzahlungen wachsen könnte? Über zehn Jahre wiegen die laufenden Kosten mehr als jeder Unterschied in der vergangenen Wertentwicklung: 0,20 % gegen 0,50 % auf 10.000 € sind rund 300 €, Zinseszins eingerechnet.Simulieren

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Häufige Fragen

Was kosten die 0,35 % laufenden Kosten von XHB wirklich?

Sie werden dem Fondsvermögen laufend entnommen und nie separat abgerechnet: bei 1.000 € Anlage sind das rund 3.50 € im Jahr und etwa 35 € über zehn Jahre bei gleichbleibendem Betrag. Das ist der einzige Kostenblock des Fonds selbst. Dazu kommen die Ordergebühr Ihres Brokers und die Handelsspanne, die bei kleinen, häufigen Käufen am stärksten wiegen.

Ist XHB wirklich gestreut?

Weniger, als die Zahl der Positionen vermuten lässt. S&P Homebuilders Select Industry gewichtet nach Marktkapitalisierung, sodass die größten Unternehmen einen Anteil ausmachen, der weit über ihrer Zahl liegt, und diese Konzentration nimmt zu, ohne dass eine Regel sich ändert. Die nützliche Prüfung ist das Gewicht der zehn größten Positionen, monatlich von SPDR veröffentlicht: es sagt, von wie vielen Unternehmen das Ergebnis tatsächlich abhängt.

Was sollte man bei XHB einmal im Jahr prüfen?

Drei Dinge, keines marktabhängig. Die laufenden Kosten, die ein Emittent ohne Vorankündigung ändert und deren Abstand zum Wettbewerb sich umkehren kann. Die Tracking-Differenz, die einzige Zahl, die sagt, ob die Abbildung genau bleibt. Und die Methodik von S&P Homebuilders Select Industry, die Auswahl- oder Gewichtungsregeln ändern kann, ohne dass der Fondsname sich bewegt: dann hat sich Ihr Bestand geändert, ohne Ankündigung.

Verleiht XHB die gehaltenen Wertpapiere?

Wahrscheinlich teilweise: die meisten physischen Fonds betreiben Wertpapierleihe zur Kostensenkung, und SPDR nennt den Anteil im Jahresbericht. Die Leiheerträge bringen einige Hundertstel Prozentpunkte, geteilt zwischen Fonds und Emittent. Das Risiko liegt beim Entleiher, besichert über den verliehenen Betrag hinaus, und es steht im Prospekt und nicht in der ausgewiesenen Kostenquote.

Kann ein europäischer Anleger XHB kaufen?

Nicht immer. Dieser Fonds fällt nicht unter UCITS, sodass den meisten europäischen Brokern das Basisinformationsblatt fehlt, um ihn Privatanlegern anzubieten. Zwei Folgen: eine US-Quellensteuer auf Dividenden, durch Abkommen gesenkt, wenn ein W-8BEN vorliegt, und US-Titel, die oberhalb einer für Nichtansässige niedrigen Grenze unter die US-Erbschaftsteuer fallen.

Dieses Ranking dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Die angezeigte Wertentwicklung ist simuliert.