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IUKD

iShares·FTSE UK Dividend+

iShares UK Dividend UCITS ETF GBP (Dist)

Veröffentlicht von Radif Partners · Aktualisiert am

IE00B0M63060
TER 0.40%1.3B AUMGBPPhysicalDistUCITS
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Übersicht

iShares UK Dividend UCITS ETF GBP (Dist) (IUKD) bildet den Index FTSE UK Dividend+ ab und hält dessen Bestandteile direkt, eine physische Replikation unter der Verwaltung von iShares. Dividenden werden an die Anleger ausgeschüttet statt wiederangelegt: IUKD eignet sich für regelmäßige Erträge. Der Fonds ist in IE domiziliert, was die Quellensteuer auf seine Dividenden bestimmt. Die jährlichen Kosten betragen 0.40 % des Vermögens, und der Fonds verwaltet 1.3B. Über fünf Jahre erzielte der Fonds durchschnittlich 6.8 % pro Jahr, gegenüber 17.2 % über drei Jahre. Er ist nicht für den französischen PEA zugelassen, kann aber im deutschen Depot, im Wertpapierkonto oder in einem britischen ISA gehalten werden. Das Risiko wird als medium eingestuft. Aufgelegt am 2005-11-04, wird der Fonds in GBP geführt und weist 21 Jahre Historie auf. Es handelt sich um einen UCITS-Fonds: Er folgt dem europäischen Rahmen für Streuung, Liquidität und Vermögenstrennung. Da IUKD ausschüttet, ist jede Zahlung im Jahr des Zuflusses steuerpflichtig, mit Abgeltungssteuer von 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag, nach Abzug des Sparerpauschbetrags und der Teilfreistellung von 30 % bei einem Aktienfonds. Die Domizilierung in IE bestimmt die Quellensteuer, die der Fonds selbst auf die erhaltenen Dividenden trägt, eine in den ausgewiesenen Kosten unsichtbare, in der Wertentwicklung aber vorhandene Belastung.

Die laufenden Kosten von 0,40 % setzen diesen Fonds auf Platz 18 von 21 vergleichbaren Fonds, deren Median bei 0,35 % liegt. Auf 10.000 € sind das rund 40 € im Jahr und 400 € über zehn Jahre bei gleichbleibendem Betrag, täglich abgezogen und auf keiner Abrechnung sichtbar: sie zeigen sich im Abstand zwischen Fonds- und Indexentwicklung. Auf diesem Niveau, weder niedrig genug als Argument noch hoch genug als Hindernis, entscheidet anderes: der abgebildete Index, die Ausschüttungspolitik und was der Broker beim Kauf verlangt.

Die Abbildung ist physisch: der Fonds hält die Titel von FTSE UK Dividend+ tatsächlich, womit sein Inhalt im Bericht des Emittenten Position für Position nachprüfbar ist. Zwei Punkte lohnen den Blick. Zuerst die Wertpapierleihe, die die meisten physischen Fonds zur Kostensenkung betreiben: sie bringt einige Hundertstel Prozentpunkte und schafft eine Forderung an den Entleiher, besichert durch Sicherheiten; der Jahresbericht nennt den verliehenen Anteil. Dann das Rebalancing: jede Änderung der Indexzusammensetzung zwingt den Fonds zu Käufen und Verkäufen, und diese internen Kosten stehen nicht in den ausgewiesenen 0,40 %. Deshalb folgen zwei Fonds mit gleicher Quote ihrem Index nicht gleich genau.

Das Domizil, Irland, ist keine Verwaltungsfrage: es bestimmt die Quellensteuer, die der Fonds auf erhaltene Dividenden trägt, und dieser Verlust steht in keiner Kostentabelle. Auf US-Aktien senkt das Abkommen zwischen Irland und den USA die Quellensteuer von dreißig auf fünfzehn Prozent, was auf einem Weltindex mechanisch mehrere Zehntelpunkte pro Jahr wert ist und die irische Vorherrschaft in diesem Segment erklärt. Für den Anleger bringt der UCITS-Rahmen zudem das Basisinformationsblatt in seiner Sprache, Streuungsregeln und die Trennung des Fondsvermögens von dem des Emittenten.

Die Erträge werden ausgeschüttet: der Fonds zahlt die erhaltenen Dividenden aus, meist ein- bis viermal im Jahr. Für einen Anleger, der vom Depot lebt, ist das das Richtige, denn das Einkommen kommt ohne Verkauf. In der Ansparphase ist es auf einem steuerpflichtigen Konto ein Nachteil: jede Ausschüttung wird im Jahr des Zuflusses besteuert, und der wieder angelegte Betrag ist vorher gemindert. Die Wiederanlage von Hand kostet zudem jedes Mal eine Ordergebühr und lässt häufig Restliquidität liegen, weil der Anteilspreis nicht erreicht wird. Eine thesaurierende Klasse auf denselben Index löst die Frage, wo sie existiert.

Mit 1,3 Milliarden Volumen und 21 Jahren Bestand hat dieser Fonds die Größe und die Geschichte, die eine Schließung unwahrscheinlich und die Handelsspanne eng machen. Bleiben drei Prüfungen einmal im Jahr, die nicht vom Markt abhängen. Die laufenden Kosten, die ein Emittent ohne Vorankündigung ändert und deren Abstand zum Wettbewerb sich umkehren kann. Die Tracking-Differenz, die einzige Zahl, die sagt, ob die Abbildung genau bleibt. Und die Methodik von FTSE UK Dividend+, die Auswahl- oder Gewichtungsregeln ändern kann, ohne dass der Fondsname sich bewegt; dann hat sich Ihr Bestand geändert, ohne dass es angekündigt wurde.

FTSE UK Dividend+ wählt Unternehmen nach ihrer Dividende aus, und das ist eine Anlageentscheidung und keine bloße Messung. Eine hohe Rendite stammt entweder von einem solide zahlenden Unternehmen oder von einem, dessen Kurs gefallen ist, und der Filter unterscheidet das nicht immer: ein Dividendenindex ist mechanisch in Sektoren übergewichtet, die viel ausschütten, weil sie wenig zu investieren haben. Es zählen die Auswahlregel, oft mehrjährig steigende Dividenden, und die Sektorbegrenzung. Eine Dividende ist zudem keine Rendite: sie verlässt das Unternehmen, und der Kurs passt sich entsprechend an.

Über ein Jahr zeigt der Fonds 15,7 % gegenüber 6,8 % im annualisierten Fünfjahresschnitt: das letzte Jahr liegt deutlich über dem langen Mittel. Ein Abstand in dieser Richtung mahnt vor allem beim Einstiegszeitpunkt zur Vorsicht, denn was kürzlich stark gestiegen ist, kostet heute mehr als vor einem Jahr, und das lange Mittel beschreibt am besten, was zu erwarten ist.

TER

0.40%

Fondsgröße

1.3B

1,295M GBP
Risikoklasse

Mittel

Positionen

240

Replikation

Physisch

Ausschüttung

Ausschüttend

Währung

GBP

Domizil

IE

Index

FTSE UK Dividend+

Anbieter

iShares

Auflegung

2005-11-04 (20 Jahre)

Konformität
UCITS

Kontextanalyse

Fondsgröße

Mit 1.3B Fondsvolumen ist dies ein großer Fonds, gute Liquidität und enge Spreads.

Kostenpositionierung

Eine TER von 0.40 % entspricht dem Marktdurchschnitt (~0,35 %).

Track Record

Aufgelegt 2005-11-04, hat dieser Fonds 20 Jahre Historie, langer und verlässlicher Track Record.

Risikoprofil

Mittleres Risiko, gutes Rendite-Risiko-Verhältnis für einen Horizont von 5+ Jahren.

Wertentwicklung

Renditeübersicht

ZeitraumRendite p.a.Kumuliert
1 Monat (gesch.)–+1.2%
3 Monate (gesch.)–+3.7%
6 Monate (gesch.)–+7.6%
Lfd. Jahr (gesch.)–+6.3%
1 Jahr+15.7%+15.7%
3 Jahre+17.2%+60.9%
5 Jahre+6.8%+38.6%
Seit Auflegung (20y)+13.2%+1093.8%

Eckdaten

Fondsprofil

IndexFTSE UK Dividend+
TER0.40%
Fondsgröße1.3B
WährungGBP
ReplikationPhysisch
AusschüttungAusschüttend
DomizilIE
Auflegung2005-11-04
Fondsalter20 Jahre
Positionen240
UCITSJa
PEA-fähigNein
ESGNein
RisikoklasseMittel

Themen & Regionen

Themen
Dividenden
Regionen
Großbritannien

Positionen

Risiko

So kaufen Sie diesen ETF

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Über diesen ETF

Der iShares UK Dividend UCITS ETF GBP (Dist) bildet den FTSE UK Dividend+-Index nach. Er wird von iShares mittels physisch Replikation verwaltet und folgt einer ausschüttend Ausschüttungspolitik. Der Fonds ist in GBP denominiert und in IE domiziliert. Die Gesamtkostenquote (TER) beträgt 0.40 %.

Möchten Sie sehen, wie dieser ETF mit regelmäßigen Einzahlungen wachsen könnte? Über zehn Jahre wiegen die laufenden Kosten mehr als jeder Unterschied in der vergangenen Wertentwicklung: 0,20 % gegen 0,50 % auf 10.000 € sind rund 300 €, Zinseszins eingerechnet.Simulieren

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Häufige Fragen

Was kosten die 0,40 % laufenden Kosten von IUKD wirklich?

Sie werden dem Fondsvermögen laufend entnommen und nie separat abgerechnet: bei 1.000 € Anlage sind das rund 4.00 € im Jahr und etwa 40 € über zehn Jahre bei gleichbleibendem Betrag. Das ist der einzige Kostenblock des Fonds selbst. Dazu kommen die Ordergebühr Ihres Brokers und die Handelsspanne, die bei kleinen, häufigen Käufen am stärksten wiegen.

Ist IUKD wirklich gestreut?

Weniger, als die Zahl der Positionen vermuten lässt. FTSE UK Dividend+ gewichtet nach Marktkapitalisierung, sodass die größten Unternehmen einen Anteil ausmachen, der weit über ihrer Zahl liegt, und diese Konzentration nimmt zu, ohne dass eine Regel sich ändert. Die nützliche Prüfung ist das Gewicht der zehn größten Positionen, monatlich von iShares veröffentlicht: es sagt, von wie vielen Unternehmen das Ergebnis tatsächlich abhängt.

Was sollte man bei IUKD einmal im Jahr prüfen?

Drei Dinge, keines marktabhängig. Die laufenden Kosten, die ein Emittent ohne Vorankündigung ändert und deren Abstand zum Wettbewerb sich umkehren kann. Die Tracking-Differenz, die einzige Zahl, die sagt, ob die Abbildung genau bleibt. Und die Methodik von FTSE UK Dividend+, die Auswahl- oder Gewichtungsregeln ändern kann, ohne dass der Fondsname sich bewegt: dann hat sich Ihr Bestand geändert, ohne Ankündigung.

Verleiht IUKD die gehaltenen Wertpapiere?

Wahrscheinlich teilweise: die meisten physischen Fonds betreiben Wertpapierleihe zur Kostensenkung, und iShares nennt den Anteil im Jahresbericht. Die Leiheerträge bringen einige Hundertstel Prozentpunkte, geteilt zwischen Fonds und Emittent. Das Risiko liegt beim Entleiher, besichert über den verliehenen Betrag hinaus, und es steht im Prospekt und nicht in der ausgewiesenen Kostenquote.

Warum zählt das irische Domizil von IUKD?

Weil es die Quellensteuer bestimmt, die der Fonds auf erhaltene Dividenden trägt, und dieser Verlust steht in keiner Kostentabelle. Das Abkommen zwischen Irland und den USA senkt die Quellensteuer auf US-Aktien von dreißig auf fünfzehn Prozent, was auf einem Weltindex mehrere Zehntelpunkte pro Jahr wert ist. Der UCITS-Rahmen bringt zudem das Basisinformationsblatt in Ihrer Sprache.

Dieses Ranking dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Die angezeigte Wertentwicklung ist simuliert.