Skip to content

Suche

ETFs, Anleitungen und Seiten durchsuchen

SDY

SPDR·S&P High Yield Dividend Aristocrats

SPDR S&P Dividend ETF

Veröffentlicht von Radif Partners · Aktualisiert am

US78464A7170
TER 0.35%20.4B AUMUSDPhysicalDist
Simulieren
+11.1%
1Y
+11.5%
3Y
+4.6%
5Y

Übersicht

SPDR S&P Dividend ETF (SDY) bildet den Index S&P High Yield Dividend Aristocrats ab und hält dessen Bestandteile direkt, eine physische Replikation unter der Verwaltung von SPDR. Dividenden werden an die Anleger ausgeschüttet statt wiederangelegt: SDY eignet sich für regelmäßige Erträge. Der Fonds ist in US domiziliert, was die Quellensteuer auf seine Dividenden bestimmt. Die jährlichen Kosten betragen 0.35 % des Vermögens, und der Fonds verwaltet 20.4B. Über fünf Jahre erzielte der Fonds durchschnittlich 4.6 % pro Jahr, gegenüber 11.5 % über drei Jahre. Er ist nicht für den französischen PEA zugelassen, kann aber im deutschen Depot, im Wertpapierkonto oder in einem britischen ISA gehalten werden. Das Risiko wird als medium eingestuft. Aufgelegt am 2005-11-08, wird der Fonds in USD geführt und weist 21 Jahre Historie auf. Da SDY ausschüttet, ist jede Zahlung im Jahr des Zuflusses steuerpflichtig, mit Abgeltungssteuer von 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag, nach Abzug des Sparerpauschbetrags und der Teilfreistellung von 30 % bei einem Aktienfonds. Die Domizilierung in US bestimmt die Quellensteuer, die der Fonds selbst auf die erhaltenen Dividenden trägt, eine in den ausgewiesenen Kosten unsichtbare, in der Wertentwicklung aber vorhandene Belastung.

Die laufenden Kosten von 0,35 % setzen diesen Fonds auf Platz 9 von 21 vergleichbaren Fonds, deren Median bei 0,35 % liegt. Auf 10.000 € sind das rund 35 € im Jahr und 350 € über zehn Jahre bei gleichbleibendem Betrag, täglich abgezogen und auf keiner Abrechnung sichtbar: sie zeigen sich im Abstand zwischen Fonds- und Indexentwicklung. Auf diesem Niveau, weder niedrig genug als Argument noch hoch genug als Hindernis, entscheidet anderes: der abgebildete Index, die Ausschüttungspolitik und was der Broker beim Kauf verlangt.

Die Abbildung ist physisch: der Fonds hält die Titel von S&P High Yield Dividend Aristocrats tatsächlich, womit sein Inhalt im Bericht des Emittenten Position für Position nachprüfbar ist. Zwei Punkte lohnen den Blick. Zuerst die Wertpapierleihe, die die meisten physischen Fonds zur Kostensenkung betreiben: sie bringt einige Hundertstel Prozentpunkte und schafft eine Forderung an den Entleiher, besichert durch Sicherheiten; der Jahresbericht nennt den verliehenen Anteil. Dann das Rebalancing: jede Änderung der Indexzusammensetzung zwingt den Fonds zu Käufen und Verkäufen, und diese internen Kosten stehen nicht in den ausgewiesenen 0,35 %. Deshalb folgen zwei Fonds mit gleicher Quote ihrem Index nicht gleich genau.

Der Fonds ist in den USA domiziliert, und das ist für einen europäischen Anleger vor allem anderen zu klären. Ein US-Fonds fällt nicht unter die UCITS-Regulierung: den meisten europäischen Brokern fehlt das Basisinformationsblatt, um ihn Privatanlegern anzubieten, und der Zugang hängt dann vom Status des Anlegers ab. Dazu kommen zwei eigene Steuerfolgen: Dividenden an einen Nichtansässigen unterliegen einer US-Quellensteuer, die das Abkommen bei vorliegendem Formular W-8BEN senkt, und direkt gehaltene US-Titel fallen oberhalb einer für Nichtansässige niedrigen Grenze unter die US-Erbschaftsteuer. Ein in Irland domiziliertes Äquivalent vermeidet beide Fragen.

Die Erträge werden ausgeschüttet: der Fonds zahlt die erhaltenen Dividenden aus, meist ein- bis viermal im Jahr. Für einen Anleger, der vom Depot lebt, ist das das Richtige, denn das Einkommen kommt ohne Verkauf. In der Ansparphase ist es auf einem steuerpflichtigen Konto ein Nachteil: jede Ausschüttung wird im Jahr des Zuflusses besteuert, und der wieder angelegte Betrag ist vorher gemindert. Die Wiederanlage von Hand kostet zudem jedes Mal eine Ordergebühr und lässt häufig Restliquidität liegen, weil der Anteilspreis nicht erreicht wird. Eine thesaurierende Klasse auf denselben Index löst die Frage, wo sie existiert.

Mit 20,4 Milliarden Volumen und 21 Jahren Bestand hat dieser Fonds die Größe und die Geschichte, die eine Schließung unwahrscheinlich und die Handelsspanne eng machen. Bleiben drei Prüfungen einmal im Jahr, die nicht vom Markt abhängen. Die laufenden Kosten, die ein Emittent ohne Vorankündigung ändert und deren Abstand zum Wettbewerb sich umkehren kann. Die Tracking-Differenz, die einzige Zahl, die sagt, ob die Abbildung genau bleibt. Und die Methodik von S&P High Yield Dividend Aristocrats, die Auswahl- oder Gewichtungsregeln ändern kann, ohne dass der Fondsname sich bewegt; dann hat sich Ihr Bestand geändert, ohne dass es angekündigt wurde.

S&P High Yield Dividend Aristocrats bildet einen Anleihemarkt ab, was die Frage verändert: die Rendite eines Anleiheportfolios ist zu einem großen Teil im Voraus bekannt, nämlich die Endfälligkeitsrendite, während der Marktwert mit den Zinsen und mit der von Emittenten verlangten Risikoprämie schwankt. Zwei Zahlen bestimmen diesen Fonds, die Duration und die durchschnittliche Kreditqualität, und keine davon steht in einer Jahresrendite. Bei Unternehmensanleihen steigt die Korrelation zu Aktien genau dann, wenn man Schutz erwartet hätte.

Über ein Jahr zeigt der Fonds 11,1 % gegenüber 4,6 % im annualisierten Fünfjahresschnitt: das letzte Jahr liegt deutlich über dem langen Mittel. Ein Abstand in dieser Richtung mahnt vor allem beim Einstiegszeitpunkt zur Vorsicht, denn was kürzlich stark gestiegen ist, kostet heute mehr als vor einem Jahr, und das lange Mittel beschreibt am besten, was zu erwarten ist.

TER

0.35%

Fondsgröße

20.4B

20,381M USD
Risikoklasse

Mittel

Positionen

117

Replikation

Physisch

Ausschüttung

Ausschüttend

Währung

USD

Domizil

US

Index

S&P High Yield Dividend Aristocrats

Anbieter

SPDR

Auflegung

2005-11-08 (20 Jahre)

Konformität
–

Kontextanalyse

Fondsgröße

Mit 20.4B Fondsvolumen ist dies ein großer Fonds, gute Liquidität und enge Spreads.

Kostenpositionierung

Eine TER von 0.35 % entspricht dem Marktdurchschnitt (~0,35 %).

Track Record

Aufgelegt 2005-11-08, hat dieser Fonds 20 Jahre Historie, langer und verlässlicher Track Record.

Risikoprofil

Mittleres Risiko, gutes Rendite-Risiko-Verhältnis für einen Horizont von 5+ Jahren.

Wertentwicklung

Renditeübersicht

ZeitraumRendite p.a.Kumuliert
1 Monat (gesch.)–+0.9%
3 Monate (gesch.)–+2.7%
6 Monate (gesch.)–+5.4%
Lfd. Jahr (gesch.)–+4.5%
1 Jahr+11.1%+11.1%
3 Jahre+11.5%+38.7%
5 Jahre+4.6%+25.5%
Seit Auflegung (20y)+9.1%+468.4%

Eckdaten

Fondsprofil

IndexS&P High Yield Dividend Aristocrats
TER0.35%
Fondsgröße20.4B
WährungUSD
ReplikationPhysisch
AusschüttungAusschüttend
DomizilUS
Auflegung2005-11-08
Fondsalter20 Jahre
Positionen117
UCITSNein
PEA-fähigNein
ESGNein
RisikoklasseMittel

Themen & Regionen

Themen
Dividenden
Regionen
USA

Positionen

Risiko

So kaufen Sie diesen ETF

Wählen Sie Ihr Land im Menü, um verfügbare Broker und Depotarten zu sehen.

Über diesen ETF

Der SPDR S&P Dividend ETF bildet den S&P High Yield Dividend Aristocrats-Index nach. Er wird von SPDR mittels physisch Replikation verwaltet und folgt einer ausschüttend Ausschüttungspolitik. Der Fonds ist in USD denominiert und in US domiziliert. Die Gesamtkostenquote (TER) beträgt 0.35 %.

Möchten Sie sehen, wie dieser ETF mit regelmäßigen Einzahlungen wachsen könnte? Über zehn Jahre wiegen die laufenden Kosten mehr als jeder Unterschied in der vergangenen Wertentwicklung: 0,20 % gegen 0,50 % auf 10.000 € sind rund 300 €, Zinseszins eingerechnet.Simulieren

Ähnliche ETFs

Häufige Fragen

Was kosten die 0,35 % laufenden Kosten von SDY wirklich?

Sie werden dem Fondsvermögen laufend entnommen und nie separat abgerechnet: bei 1.000 € Anlage sind das rund 3.50 € im Jahr und etwa 35 € über zehn Jahre bei gleichbleibendem Betrag. Das ist der einzige Kostenblock des Fonds selbst. Dazu kommen die Ordergebühr Ihres Brokers und die Handelsspanne, die bei kleinen, häufigen Käufen am stärksten wiegen.

Schüttet SDY Dividenden aus?

Ja: der Fonds schüttet die erhaltenen Dividenden aus, nach einem von SPDR festgelegten Kalender. Die Ausschüttung ist im Jahr des Zuflusses in den meisten Depots steuerpflichtig, auch wenn sie sofort wieder angelegt wird, und die Wiederanlage von Hand kostet jedes Mal eine Gebühr. Eine thesaurierende Klasse vermeidet das.

Was ist das tatsächliche Risiko von SDY?

Der Zins, nicht der Ausfall. Steigen die Zinsen, fällt der Wert bereits ausgegebener Anleihen, und das Ausmaß hängt von der Duration ab: etwa ein Prozent je Durationsjahr und Zinspunkt. Zu betrachten sind daher die Duration und die Endfälligkeitsrendite, die sagt, was das Portfolio bringt, wenn nichts verkauft wird. Beides steht in keiner Jahresrendite.

Wie kauft man SDY und an welchem Platz?

Über jeden Broker, der die ISIN US78464A7170 führt. Dieselbe Strategie existiert oft in mehreren Anteilsklassen mit unterschiedlichen Kosten und Ausschüttungspolitiken, und es zählt die gekaufte Klasse, nicht die gelesene: prüfen Sie die ISIN und nicht den Namen. Ein Limitauftrag vermeidet die Spanne eines dünnen Orderbuchs, besonders außerhalb der Handelszeiten der Basismärkte.

Ist SDY wirklich gestreut?

Weniger, als die Zahl der Positionen vermuten lässt. S&P High Yield Dividend Aristocrats gewichtet nach Marktkapitalisierung, sodass die größten Unternehmen einen Anteil ausmachen, der weit über ihrer Zahl liegt, und diese Konzentration nimmt zu, ohne dass eine Regel sich ändert. Die nützliche Prüfung ist das Gewicht der zehn größten Positionen, monatlich von SPDR veröffentlicht: es sagt, von wie vielen Unternehmen das Ergebnis tatsächlich abhängt.

Dieses Ranking dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Die angezeigte Wertentwicklung ist simuliert.