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USDV

SPDR·S&P ESG High Yield Dividend Aristocrats

SPDR S&P US Dividend Aristocrats ESG UCITS ETF (Dist)

Veröffentlicht von Radif Partners · Aktualisiert am

IE00BYTH5S21
TER 0.35%900M AUMUSDPhysicalDistESGUCITS
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Übersicht

SPDR S&P US Dividend Aristocrats ESG UCITS ETF (Dist) (USDV) bildet den Index S&P ESG High Yield Dividend Aristocrats ab und hält dessen Bestandteile direkt, eine physische Replikation unter der Verwaltung von SPDR. Dividenden werden an die Anleger ausgeschüttet statt wiederangelegt: USDV eignet sich für regelmäßige Erträge. Der Fonds ist in IE domiziliert, was die Quellensteuer auf seine Dividenden bestimmt. Die jährlichen Kosten betragen 0.35 % des Vermögens, und der Fonds verwaltet 900M. Über fünf Jahre erzielte der Fonds durchschnittlich 5.2 % pro Jahr, gegenüber 8.3 % über drei Jahre. Er ist nicht für den französischen PEA zugelassen, kann aber im deutschen Depot, im Wertpapierkonto oder in einem britischen ISA gehalten werden. Das Risiko wird als medium eingestuft. Aufgelegt am 2019-11-08, wird der Fonds in USD geführt und weist 7 Jahre Historie auf. Es handelt sich um einen UCITS-Fonds: Er folgt dem europäischen Rahmen für Streuung, Liquidität und Vermögenstrennung. Da USDV ausschüttet, ist jede Zahlung im Jahr des Zuflusses steuerpflichtig, mit Abgeltungssteuer von 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag, nach Abzug des Sparerpauschbetrags und der Teilfreistellung von 30 % bei einem Aktienfonds. Die Domizilierung in IE bestimmt die Quellensteuer, die der Fonds selbst auf die erhaltenen Dividenden trägt, eine in den ausgewiesenen Kosten unsichtbare, in der Wertentwicklung aber vorhandene Belastung.

Die laufenden Kosten von 0,35 % setzen diesen Fonds auf Platz 9 von 21 vergleichbaren Fonds, deren Median bei 0,35 % liegt. Auf 10.000 € sind das rund 35 € im Jahr und 350 € über zehn Jahre bei gleichbleibendem Betrag, täglich abgezogen und auf keiner Abrechnung sichtbar: sie zeigen sich im Abstand zwischen Fonds- und Indexentwicklung. Auf diesem Niveau, weder niedrig genug als Argument noch hoch genug als Hindernis, entscheidet anderes: der abgebildete Index, die Ausschüttungspolitik und was der Broker beim Kauf verlangt.

Die Abbildung ist physisch: der Fonds hält die Titel von S&P ESG High Yield Dividend Aristocrats tatsächlich, womit sein Inhalt im Bericht des Emittenten Position für Position nachprüfbar ist. Zwei Punkte lohnen den Blick. Zuerst die Wertpapierleihe, die die meisten physischen Fonds zur Kostensenkung betreiben: sie bringt einige Hundertstel Prozentpunkte und schafft eine Forderung an den Entleiher, besichert durch Sicherheiten; der Jahresbericht nennt den verliehenen Anteil. Dann das Rebalancing: jede Änderung der Indexzusammensetzung zwingt den Fonds zu Käufen und Verkäufen, und diese internen Kosten stehen nicht in den ausgewiesenen 0,35 %. Deshalb folgen zwei Fonds mit gleicher Quote ihrem Index nicht gleich genau.

Das Domizil, Irland, ist keine Verwaltungsfrage: es bestimmt die Quellensteuer, die der Fonds auf erhaltene Dividenden trägt, und dieser Verlust steht in keiner Kostentabelle. Auf US-Aktien senkt das Abkommen zwischen Irland und den USA die Quellensteuer von dreißig auf fünfzehn Prozent, was auf einem Weltindex mechanisch mehrere Zehntelpunkte pro Jahr wert ist und die irische Vorherrschaft in diesem Segment erklärt. Für den Anleger bringt der UCITS-Rahmen zudem das Basisinformationsblatt in seiner Sprache, Streuungsregeln und die Trennung des Fondsvermögens von dem des Emittenten.

Die Erträge werden ausgeschüttet: der Fonds zahlt die erhaltenen Dividenden aus, meist ein- bis viermal im Jahr. Für einen Anleger, der vom Depot lebt, ist das das Richtige, denn das Einkommen kommt ohne Verkauf. In der Ansparphase ist es auf einem steuerpflichtigen Konto ein Nachteil: jede Ausschüttung wird im Jahr des Zuflusses besteuert, und der wieder angelegte Betrag ist vorher gemindert. Die Wiederanlage von Hand kostet zudem jedes Mal eine Ordergebühr und lässt häufig Restliquidität liegen, weil der Anteilspreis nicht erreicht wird. Eine thesaurierende Klasse auf denselben Index löst die Frage, wo sie existiert.

Mit 900 Millionen Volumen und 7 Jahren Bestand hat dieser Fonds die Größe und die Geschichte, die eine Schließung unwahrscheinlich und die Handelsspanne eng machen. Bleiben drei Prüfungen einmal im Jahr, die nicht vom Markt abhängen. Die laufenden Kosten, die ein Emittent ohne Vorankündigung ändert und deren Abstand zum Wettbewerb sich umkehren kann. Die Tracking-Differenz, die einzige Zahl, die sagt, ob die Abbildung genau bleibt. Und die Methodik von S&P ESG High Yield Dividend Aristocrats, die Auswahl- oder Gewichtungsregeln ändern kann, ohne dass der Fondsname sich bewegt; dann hat sich Ihr Bestand geändert, ohne dass es angekündigt wurde.

S&P ESG High Yield Dividend Aristocrats bildet einen Anleihemarkt ab, was die Frage verändert: die Rendite eines Anleiheportfolios ist zu einem großen Teil im Voraus bekannt, nämlich die Endfälligkeitsrendite, während der Marktwert mit den Zinsen und mit der von Emittenten verlangten Risikoprämie schwankt. Zwei Zahlen bestimmen diesen Fonds, die Duration und die durchschnittliche Kreditqualität, und keine davon steht in einer Jahresrendite. Bei Unternehmensanleihen steigt die Korrelation zu Aktien genau dann, wenn man Schutz erwartet hätte.

Über ein Jahr zeigt der Fonds 11,0 % gegenüber 5,2 % im annualisierten Fünfjahresschnitt: das letzte Jahr liegt deutlich über dem langen Mittel. Ein Abstand in dieser Richtung mahnt vor allem beim Einstiegszeitpunkt zur Vorsicht, denn was kürzlich stark gestiegen ist, kostet heute mehr als vor einem Jahr, und das lange Mittel beschreibt am besten, was zu erwarten ist.

TER

0.35%

Fondsgröße

900M

900M USD
Risikoklasse

Mittel

Positionen

148

Replikation

Physisch

Ausschüttung

Ausschüttend

Währung

USD

Domizil

IE

Index

S&P ESG High Yield Dividend Aristocrats

Anbieter

SPDR

Auflegung

2019-11-08 (6 Jahre)

Konformität
UCITSESG

Kontextanalyse

Fondsgröße

Mit 900M Fondsvolumen ist dies ein mittelgroßer Fonds, ordentliche Liquidität für die meisten Anleger.

Kostenpositionierung

Eine TER von 0.35 % entspricht dem Marktdurchschnitt (~0,35 %).

Track Record

Aufgelegt 2019-11-08, hat dieser Fonds 6 Jahre Historie, ausreichend zur Bewertung der Konsistenz.

Risikoprofil

Mittleres Risiko, gutes Rendite-Risiko-Verhältnis für einen Horizont von 5+ Jahren.

Wertentwicklung

Renditeübersicht

ZeitraumRendite p.a.Kumuliert
1 Monat (gesch.)–+0.9%
3 Monate (gesch.)–+2.6%
6 Monate (gesch.)–+5.4%
Lfd. Jahr (gesch.)–+4.5%
1 Jahr+11.0%+11.0%
3 Jahre+8.3%+27.2%
5 Jahre+5.2%+29.0%
Seit Auflegung (6y)+8.2%+60.4%

Eckdaten

Fondsprofil

IndexS&P ESG High Yield Dividend Aristocrats
TER0.35%
Fondsgröße900M
WährungUSD
ReplikationPhysisch
AusschüttungAusschüttend
DomizilIE
Auflegung2019-11-08
Fondsalter6 Jahre
Positionen148
UCITSJa
PEA-fähigNein
ESGJa
RisikoklasseMittel

Themen & Regionen

Themen
Dividenden
Regionen
USA

Positionen

Risiko

So kaufen Sie diesen ETF

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Über diesen ETF

Der SPDR S&P US Dividend Aristocrats ESG UCITS ETF (Dist) bildet den S&P ESG High Yield Dividend Aristocrats-Index nach. Er wird von SPDR mittels physisch Replikation verwaltet und folgt einer ausschüttend Ausschüttungspolitik. Der Fonds ist in USD denominiert und in IE domiziliert. Die Gesamtkostenquote (TER) beträgt 0.35 %.

Möchten Sie sehen, wie dieser ETF mit regelmäßigen Einzahlungen wachsen könnte? Über zehn Jahre wiegen die laufenden Kosten mehr als jeder Unterschied in der vergangenen Wertentwicklung: 0,20 % gegen 0,50 % auf 10.000 € sind rund 300 €, Zinseszins eingerechnet.Simulieren

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Häufige Fragen

Was kosten die 0,35 % laufenden Kosten von USDV wirklich?

Sie werden dem Fondsvermögen laufend entnommen und nie separat abgerechnet: bei 1.000 € Anlage sind das rund 3.50 € im Jahr und etwa 35 € über zehn Jahre bei gleichbleibendem Betrag. Das ist der einzige Kostenblock des Fonds selbst. Dazu kommen die Ordergebühr Ihres Brokers und die Handelsspanne, die bei kleinen, häufigen Käufen am stärksten wiegen.

Verleiht USDV die gehaltenen Wertpapiere?

Wahrscheinlich teilweise: die meisten physischen Fonds betreiben Wertpapierleihe zur Kostensenkung, und SPDR nennt den Anteil im Jahresbericht. Die Leiheerträge bringen einige Hundertstel Prozentpunkte, geteilt zwischen Fonds und Emittent. Das Risiko liegt beim Entleiher, besichert über den verliehenen Betrag hinaus, und es steht im Prospekt und nicht in der ausgewiesenen Kostenquote.

Warum zählt das irische Domizil von USDV?

Weil es die Quellensteuer bestimmt, die der Fonds auf erhaltene Dividenden trägt, und dieser Verlust steht in keiner Kostentabelle. Das Abkommen zwischen Irland und den USA senkt die Quellensteuer auf US-Aktien von dreißig auf fünfzehn Prozent, was auf einem Weltindex mehrere Zehntelpunkte pro Jahr wert ist. Der UCITS-Rahmen bringt zudem das Basisinformationsblatt in Ihrer Sprache.

Schüttet USDV Dividenden aus?

Ja: der Fonds schüttet die erhaltenen Dividenden aus, nach einem von SPDR festgelegten Kalender. Die Ausschüttung ist im Jahr des Zuflusses in den meisten Depots steuerpflichtig, auch wenn sie sofort wieder angelegt wird, und die Wiederanlage von Hand kostet jedes Mal eine Gebühr. Eine thesaurierende Klasse vermeidet das.

Was ist das tatsächliche Risiko von USDV?

Der Zins, nicht der Ausfall. Steigen die Zinsen, fällt der Wert bereits ausgegebener Anleihen, und das Ausmaß hängt von der Duration ab: etwa ein Prozent je Durationsjahr und Zinspunkt. Zu betrachten sind daher die Duration und die Endfälligkeitsrendite, die sagt, was das Portfolio bringt, wenn nichts verkauft wird. Beides steht in keiner Jahresrendite.

Dieses Ranking dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Die angezeigte Wertentwicklung ist simuliert.