Skip to content

Suche

ETFs, Anleitungen und Seiten durchsuchen

SPXS

Invesco·S&P 500

Invesco S&P 500 UCITS ETF Acc

Veröffentlicht von Radif Partners · Aktualisiert am

IE00B3YCGJ38
TER 0.05%18.0B AUMUSDSyntheticAccUCITS
Simulieren
+14.3%
1Y
+24.4%
3Y
+12.7%
5Y

Übersicht

Invesco S&P 500 UCITS ETF Acc (SPXS) bildet den Index S&P 500 synthetisch über einen Swap ab, statt die Titel zu halten, und wird von Invesco verwaltet. Dividenden werden im Fonds wiederangelegt statt ausgeschüttet: SPXS eignet sich für den langfristigen Vermögensaufbau. Der Fonds ist in IE domiziliert, was die Quellensteuer auf seine Dividenden bestimmt. Die jährlichen Kosten betragen 0.05 % des Vermögens, und der Fonds verwaltet 18.0B. Über fünf Jahre erzielte der Fonds durchschnittlich 12.7 % pro Jahr, gegenüber 24.4 % über drei Jahre. Er ist nicht für den französischen PEA zugelassen, kann aber im deutschen Depot, im Wertpapierkonto oder in einem britischen ISA gehalten werden. Das Risiko wird als medium eingestuft. Aufgelegt am 2010-05-20, wird der Fonds in USD geführt und weist 16 Jahre Historie auf. Es handelt sich um einen UCITS-Fonds: Er folgt dem europäischen Rahmen für Streuung, Liquidität und Vermögenstrennung. Da SPXS thesauriert, fällt während der Haltedauer keine Ausschüttung an, doch die Vorabpauschale besteuert jährlich einen fiktiven Mindestertrag, und beim Verkauf greift die Abgeltungssteuer von 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag auf den Gewinn nach der Teilfreistellung. Die Domizilierung in IE bestimmt die Quellensteuer, die der Fonds selbst auf die erhaltenen Dividenden trägt, eine in den ausgewiesenen Kosten unsichtbare, in der Wertentwicklung aber vorhandene Belastung.

Mit 0,05 % gehört dieser Fonds zu den günstigsten seiner Kategorie: von 224 vergleichbaren Fonds schafft nur ein Zehntel dasselbe oder weniger. Auf 10.000 € sind das rund 5 € pro Jahr gegenüber 20 € beim Median, also fast 150 € Unterschied über zehn Jahre. Wenn die Kosten schon am Boden liegen, entscheidet nicht mehr die Quote, sondern die Abbildungsqualität, die sich in der Tracking-Differenz zeigt, und die Ordergebühr des Brokers, die bei kleinen Käufen die Kostenersparnis übersteigen kann.

Dieser Fonds bildet S&P 500 über einen Swap ab: er hält nicht die Indexwerte, sondern einen Sicherheitenkorb, und tauscht dessen Entwicklung bei einer Bank gegen die des Index. Das hat zwei reale Folgen. Es entsteht ein Kontrahentenrisiko, begrenzt durch täglich bewertete Sicherheiten und durch die Regulierung, aber nicht null. Und es ermöglicht, was direkter Besitz nicht kann: einen Index abzubilden, der dem Direktkauf verschlossen ist, oder eine Quellensteuer auf Dividenden zu vermeiden, weshalb ein Swap-Fonds seinen physischen Zwilling nach Steuern manchmal schlägt. Die Kosten des Swaps stehen nicht in der Kostenquote; sie zeigen sich in der über Jahre gemessenen Tracking-Differenz.

Das Domizil, Irland, ist keine Verwaltungsfrage: es bestimmt die Quellensteuer, die der Fonds auf erhaltene Dividenden trägt, und dieser Verlust steht in keiner Kostentabelle. Auf US-Aktien senkt das Abkommen zwischen Irland und den USA die Quellensteuer von dreißig auf fünfzehn Prozent, was auf einem Weltindex mechanisch mehrere Zehntelpunkte pro Jahr wert ist und die irische Vorherrschaft in diesem Segment erklärt. Für den Anleger bringt der UCITS-Rahmen zudem das Basisinformationsblatt in seiner Sprache, Streuungsregeln und die Trennung des Fondsvermögens von dem des Emittenten.

Die Erträge werden thesauriert: die Dividenden der gehaltenen Unternehmen werden im Fonds wieder angelegt statt ausgezahlt. Auf einem steuerpflichtigen Konto verschiebt das die Besteuerung auf den Verkauf statt sie jährlich auszulösen, sodass die volle Rendite weiterarbeitet, und darin liegt der Hauptvorteil dieser Anteilsklasse. Zwei Einschränkungen gehören dazu. Wer Einkommen braucht, muss Anteile verkaufen, was eine zusätzliche Entscheidung ist und manchmal zum falschen Zeitpunkt fällt. Und der Aufschub ist nicht überall gegeben: in Deutschland greift die Vorabpauschale unabhängig von der Ausschüttungspolitik, sodass die thesaurierende Klasse daran nichts ändert.

Mit 18,0 Milliarden Volumen und 16 Jahren Bestand hat dieser Fonds die Größe und die Geschichte, die eine Schließung unwahrscheinlich und die Handelsspanne eng machen. Bleiben drei Prüfungen einmal im Jahr, die nicht vom Markt abhängen. Die laufenden Kosten, die ein Emittent ohne Vorankündigung ändert und deren Abstand zum Wettbewerb sich umkehren kann. Die Tracking-Differenz, die einzige Zahl, die sagt, ob die Abbildung genau bleibt. Und die Methodik von S&P 500, die Auswahl- oder Gewichtungsregeln ändern kann, ohne dass der Fondsname sich bewegt; dann hat sich Ihr Bestand geändert, ohne dass es angekündigt wurde.

S&P 500 ist ein breiter Index, und das ist der Baustein, den die meisten Portfolios zuerst besitzen sollten, aus einem einfachen Grund: er verlangt keine Prognose. Zwei Punkte sind dennoch zu prüfen, bevor man ihn für gestreut hält. Die Kapitalgewichtung konzentriert das Portfolio auf die größten Unternehmen, sodass die zehn größten Positionen einen erheblichen Anteil ausmachen können, und diese Konzentration wächst, ohne dass eine Regel sich ändert. Und der geografische Umfang zählt: ein Weltindex der Industrieländer lässt Schwellenmärkte aus, und ein breiter US-Index ist trotz des internationalen Umsatzes seiner Unternehmen keine Weltausrichtung.

Über ein Jahr zeigt der Fonds 14,3 % und über fünf Jahre 12,7 % annualisiert, zwei nahe Zahlen, was die gewöhnlichste und am wenigsten aussagekräftige Konstellation ist: sie besagt nicht, dass der Fonds gleichmäßig läuft, nur dass die gewählten Anfangs- und Endpunkte sich ähneln. Diese Zahlen mit einem anderen Fonds zu vergleichen ergibt nur bei gleichem Index Sinn; sonst ist es ein Indexvergleich im Gewand eines Fondsvergleichs.

TER

0.05%

Fondsgröße

18.0B

18,000M USD
Risikoklasse

Mittel

Positionen

524

Replikation

Synthetisch

Ausschüttung

Thesaurierend

Währung

USD

Domizil

IE

Index

S&P 500

Anbieter

Invesco

Auflegung

2010-05-20 (16 Jahre)

Konformität
UCITS

Kontextanalyse

Fondsgröße

Mit 18.0B Fondsvolumen ist dies ein großer Fonds, gute Liquidität und enge Spreads.

Kostenpositionierung

Eine TER von 0.05 % gehört zu den niedrigsten am Markt, ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Track Record

Aufgelegt 2010-05-20, hat dieser Fonds 16 Jahre Historie, langer und verlässlicher Track Record.

Risikoprofil

Mittleres Risiko, gutes Rendite-Risiko-Verhältnis für einen Horizont von 5+ Jahren.

Wertentwicklung

Renditeübersicht

ZeitraumRendite p.a.Kumuliert
1 Monat (gesch.)–+1.1%
3 Monate (gesch.)–+3.4%
6 Monate (gesch.)–+6.9%
Lfd. Jahr (gesch.)–+5.7%
1 Jahr+14.3%+14.3%
3 Jahre+24.4%+92.4%
5 Jahre+12.7%+81.4%
Seit Auflegung (16y)+17.1%+1150.6%

Eckdaten

Fondsprofil

IndexS&P 500
TER0.05%
Fondsgröße18.0B
WährungUSD
ReplikationSynthetisch
AusschüttungThesaurierend
DomizilIE
Auflegung2010-05-20
Fondsalter16 Jahre
Positionen524
UCITSJa
PEA-fähigNein
ESGNein
RisikoklasseMittel

Themen & Regionen

Themen
Breiter Markt
Regionen
USA

Positionen

Risiko

So kaufen Sie diesen ETF

Wählen Sie Ihr Land im Menü, um verfügbare Broker und Depotarten zu sehen.

Über diesen ETF

Der Invesco S&P 500 UCITS ETF Acc bildet den S&P 500-Index nach. Er wird von Invesco mittels synthetisch Replikation verwaltet und folgt einer thesaurierend Ausschüttungspolitik. Der Fonds ist in USD denominiert und in IE domiziliert. Die Gesamtkostenquote (TER) beträgt 0.05 %.

Möchten Sie sehen, wie dieser ETF mit regelmäßigen Einzahlungen wachsen könnte? Über zehn Jahre wiegen die laufenden Kosten mehr als jeder Unterschied in der vergangenen Wertentwicklung: 0,20 % gegen 0,50 % auf 10.000 € sind rund 300 €, Zinseszins eingerechnet.Simulieren

Ähnliche ETFs

Häufige Fragen

Was kosten die 0,05 % laufenden Kosten von SPXS wirklich?

Sie werden dem Fondsvermögen laufend entnommen und nie separat abgerechnet: bei 1.000 € Anlage sind das rund 0.50 € im Jahr und etwa 5 € über zehn Jahre bei gleichbleibendem Betrag. Das ist der einzige Kostenblock des Fonds selbst. Dazu kommen die Ordergebühr Ihres Brokers und die Handelsspanne, die bei kleinen, häufigen Käufen am stärksten wiegen.

Welches Risiko birgt die synthetische Replikation von SPXS?

Der Fonds hält die Titel von S&P 500 nicht: er tauscht die Entwicklung eines Sicherheitenkorbs bei einer Bank gegen die des Index. Das Risiko ist also der Ausfall dieser Bank, begrenzt durch UCITS und gedeckt durch täglich bewertete Sicherheiten. Dafür vermeidet die Konstruktion manchmal eine Quellensteuer auf Dividenden, weshalb ein Swap-Fonds seinen physischen Zwilling nach Steuern übertreffen kann.

Warum zählt das irische Domizil von SPXS?

Weil es die Quellensteuer bestimmt, die der Fonds auf erhaltene Dividenden trägt, und dieser Verlust steht in keiner Kostentabelle. Das Abkommen zwischen Irland und den USA senkt die Quellensteuer auf US-Aktien von dreißig auf fünfzehn Prozent, was auf einem Weltindex mehrere Zehntelpunkte pro Jahr wert ist. Der UCITS-Rahmen bringt zudem das Basisinformationsblatt in Ihrer Sprache.

Schüttet SPXS Dividenden aus?

Nein: der Fonds thesauriert und legt die Dividenden der gehaltenen Unternehmen wieder an, sodass stattdessen der Anteilspreis steigt. Auf einem steuerpflichtigen Konto verschiebt das die Steuer auf den Verkauf statt sie jährlich auszulösen. Wer laufendes Einkommen braucht, muss Anteile verkaufen oder eine ausschüttende Klasse auf denselben Index wählen.

Welches Währungsrisiko trägt man mit SPXS?

Der Fonds notiert in USD, doch die Handelswährung ist nicht das Risiko: entscheidend ist die Währung, in der die gehaltenen Unternehmen ihre Erträge erzielen. Ein Anleger in Euro trägt daher den Abstand zwischen Euro und diesen Währungen, und dieser Abstand steht in keiner in Landeswährung veröffentlichten Rendite. Eine gesicherte Anteilsklasse beantwortet eine andere Frage, zum Preis von Kosten, die mit der Zinsdifferenz schwanken.

Dieses Ranking dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Die angezeigte Wertentwicklung ist simuliert.