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HPAJ

HSBC·MSCI Pacific ex Japan

HSBC MSCI Pacific ex Japan UCITS ETF USD

Veröffentlicht von Radif Partners · Aktualisiert am

IE00B5SG8Z87
TER 0.15%18M AUMUSDPhysicalDistUCITS
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Übersicht

HSBC MSCI Pacific ex Japan UCITS ETF USD (HPAJ) bildet den Index MSCI Pacific ex Japan ab und hält dessen Bestandteile direkt, eine physische Replikation unter der Verwaltung von HSBC. Dividenden werden an die Anleger ausgeschüttet statt wiederangelegt: HPAJ eignet sich für regelmäßige Erträge. Der Fonds ist in IE domiziliert, was die Quellensteuer auf seine Dividenden bestimmt. Die jährlichen Kosten betragen 0.15 % des Vermögens, und der Fonds verwaltet 18M. Im vergangenen Jahr erzielte der Fonds 14.2 %, eine zu kurze Historie für eine Beurteilung. Er ist nicht für den französischen PEA zugelassen, kann aber im deutschen Depot, im Wertpapierkonto oder in einem britischen ISA gehalten werden. Das Risiko wird als medium eingestuft. Aufgelegt am 2011-01-12, wird der Fonds in USD geführt und weist 15 Jahre Historie auf. Es handelt sich um einen UCITS-Fonds: Er folgt dem europäischen Rahmen für Streuung, Liquidität und Vermögenstrennung. Da HPAJ ausschüttet, ist jede Zahlung im Jahr des Zuflusses steuerpflichtig, mit Abgeltungssteuer von 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag, nach Abzug des Sparerpauschbetrags und der Teilfreistellung von 30 % bei einem Aktienfonds. Die Domizilierung in IE bestimmt die Quellensteuer, die der Fonds selbst auf die erhaltenen Dividenden trägt, eine in den ausgewiesenen Kosten unsichtbare, in der Wertentwicklung aber vorhandene Belastung.

Die laufenden Kosten von 0,15 % setzen diesen Fonds auf Platz 78 von 225 vergleichbaren Fonds, deren Median bei 0,20 % liegt. Auf 10.000 € sind das rund 15 € im Jahr und 150 € über zehn Jahre bei gleichbleibendem Betrag, täglich abgezogen und auf keiner Abrechnung sichtbar: sie zeigen sich im Abstand zwischen Fonds- und Indexentwicklung. Auf diesem Niveau, weder niedrig genug als Argument noch hoch genug als Hindernis, entscheidet anderes: der abgebildete Index, die Ausschüttungspolitik und was der Broker beim Kauf verlangt.

Die Abbildung ist physisch: der Fonds hält die Titel von MSCI Pacific ex Japan tatsächlich, womit sein Inhalt im Bericht des Emittenten Position für Position nachprüfbar ist. Zwei Punkte lohnen den Blick. Zuerst die Wertpapierleihe, die die meisten physischen Fonds zur Kostensenkung betreiben: sie bringt einige Hundertstel Prozentpunkte und schafft eine Forderung an den Entleiher, besichert durch Sicherheiten; der Jahresbericht nennt den verliehenen Anteil. Dann das Rebalancing: jede Änderung der Indexzusammensetzung zwingt den Fonds zu Käufen und Verkäufen, und diese internen Kosten stehen nicht in den ausgewiesenen 0,15 %. Deshalb folgen zwei Fonds mit gleicher Quote ihrem Index nicht gleich genau.

Das Domizil, Irland, ist keine Verwaltungsfrage: es bestimmt die Quellensteuer, die der Fonds auf erhaltene Dividenden trägt, und dieser Verlust steht in keiner Kostentabelle. Auf US-Aktien senkt das Abkommen zwischen Irland und den USA die Quellensteuer von dreißig auf fünfzehn Prozent, was auf einem Weltindex mechanisch mehrere Zehntelpunkte pro Jahr wert ist und die irische Vorherrschaft in diesem Segment erklärt. Für den Anleger bringt der UCITS-Rahmen zudem das Basisinformationsblatt in seiner Sprache, Streuungsregeln und die Trennung des Fondsvermögens von dem des Emittenten.

Die Erträge werden ausgeschüttet: der Fonds zahlt die erhaltenen Dividenden aus, meist ein- bis viermal im Jahr. Für einen Anleger, der vom Depot lebt, ist das das Richtige, denn das Einkommen kommt ohne Verkauf. In der Ansparphase ist es auf einem steuerpflichtigen Konto ein Nachteil: jede Ausschüttung wird im Jahr des Zuflusses besteuert, und der wieder angelegte Betrag ist vorher gemindert. Die Wiederanlage von Hand kostet zudem jedes Mal eine Ordergebühr und lässt häufig Restliquidität liegen, weil der Anteilspreis nicht erreicht wird. Eine thesaurierende Klasse auf denselben Index löst die Frage, wo sie existiert.

Mit 18 Millionen Fondsvolumen ist dieser Fonds klein, und die Größe ist hier das Hauptrisiko, vor der Schwankung des Index. Ein Fonds, der unter der Rentabilitätsschwelle seines Emittenten bleibt, wird verschmolzen oder aufgelöst, und beides geschieht ohne Ihre Zustimmung: die Auflösung erzwingt einen Verkauf zu einem Zeitpunkt, den Sie nicht gewählt haben, also einen steuerpflichtigen Gewinn zur falschen Zeit, und die Verschmelzung überträgt Sie auf einen Index, der nicht genau der gewählte ist. Ein von Jahr zu Jahr sinkendes Volumen ist das Signal, mehr als der absolute Stand. In dieser Größe ist auch die Handelsspanne weiter, was jede Order kostet.

MSCI Pacific ex Japan bezieht sich auf ein einziges Land und bündelt damit drei Risiken: dessen Wirtschaft, dessen Währung und dessen Sektorstruktur, denn ein Länderindex spiegelt die Industriegeschichte des Landes und keine gewählte Balance. Eine Länderposition ergibt daher Sinn zur Ergänzung eines schon gestreuten Portfolios, selten zu dessen Aufbau. Vor dem Kauf ist die Währungsfrage zu klären: die in einer Währung veröffentlichte Entwicklung und die tatsächliche Ausrichtung auf eine andere laufen über Jahre auseinander, und ein währungsgesicherter Fonds beantwortet eine andere Frage, zum Preis von Sicherungskosten, die mit der Zinsdifferenz schwanken.

Die veröffentlichten Wertentwicklungen dieses Fonds sind unvollständig, und das ist selbst eine Information: ohne mehrjährige Historie bleibt nur die Prüfung der Struktur, der laufenden Kosten von 0,15 %, des Volumens von 18 Millionen und der Abbildungsmethode. Ein junger oder wenig beachteter Fonds ist deshalb kein schlechter Fonds, aber er lässt sich nur an dem beurteilen, was im Voraus bekannt ist, nicht an dem, was er getan hat.

TER

0.15%

Fondsgröße

18M

18M USD
Risikoklasse

Mittel

Positionen

277

Replikation

Physisch

Ausschüttung

Ausschüttend

Währung

USD

Domizil

IE

Index

MSCI Pacific ex Japan

Anbieter

HSBC

Auflegung

2011-01-12 (15 Jahre)

Konformität
UCITS

Kontextanalyse

Fondsgröße

Mit 18M Fondsvolumen ist dies ein kleiner Fonds, achten Sie auf Spreads und Schließungsrisiko.

Kostenpositionierung

Eine TER von 0.15 % gehört zu den niedrigsten am Markt, ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Track Record

Aufgelegt 2011-01-12, hat dieser Fonds 15 Jahre Historie, langer und verlässlicher Track Record.

Risikoprofil

Mittleres Risiko, gutes Rendite-Risiko-Verhältnis für einen Horizont von 5+ Jahren.

Wertentwicklung

Renditeübersicht

ZeitraumRendite p.a.Kumuliert
1 Monat (gesch.)–+1.1%
3 Monate (gesch.)–+3.4%
6 Monate (gesch.)–+6.9%
Lfd. Jahr (gesch.)–+5.7%
1 Jahr+14.2%+14.2%
3 Jahre+21.0%+77.3%
5 Jahre––
Seit Auflegung (15y)+17.6%+1040.1%

Eckdaten

Fondsprofil

IndexMSCI Pacific ex Japan
TER0.15%
Fondsgröße18M
WährungUSD
ReplikationPhysisch
AusschüttungAusschüttend
DomizilIE
Auflegung2011-01-12
Fondsalter15 Jahre
Positionen277
UCITSJa
PEA-fähigNein
ESGNein
RisikoklasseMittel

Themen & Regionen

Themen
Breiter Markt
Regionen
Asien-Pazifik

Positionen

Risiko

So kaufen Sie diesen ETF

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Über diesen ETF

Der HSBC MSCI Pacific ex Japan UCITS ETF USD bildet den MSCI Pacific ex Japan-Index nach. Er wird von HSBC mittels physisch Replikation verwaltet und folgt einer ausschüttend Ausschüttungspolitik. Der Fonds ist in USD denominiert und in IE domiziliert. Die Gesamtkostenquote (TER) beträgt 0.15 %.

Möchten Sie sehen, wie dieser ETF mit regelmäßigen Einzahlungen wachsen könnte? Über zehn Jahre wiegen die laufenden Kosten mehr als jeder Unterschied in der vergangenen Wertentwicklung: 0,20 % gegen 0,50 % auf 10.000 € sind rund 300 €, Zinseszins eingerechnet.Simulieren

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Häufige Fragen

Was kosten die 0,15 % laufenden Kosten von HPAJ wirklich?

Sie werden dem Fondsvermögen laufend entnommen und nie separat abgerechnet: bei 1.000 € Anlage sind das rund 1.50 € im Jahr und etwa 15 € über zehn Jahre bei gleichbleibendem Betrag. Das ist der einzige Kostenblock des Fonds selbst. Dazu kommen die Ordergebühr Ihres Brokers und die Handelsspanne, die bei kleinen, häufigen Käufen am stärksten wiegen.

Verleiht HPAJ die gehaltenen Wertpapiere?

Wahrscheinlich teilweise: die meisten physischen Fonds betreiben Wertpapierleihe zur Kostensenkung, und HSBC nennt den Anteil im Jahresbericht. Die Leiheerträge bringen einige Hundertstel Prozentpunkte, geteilt zwischen Fonds und Emittent. Das Risiko liegt beim Entleiher, besichert über den verliehenen Betrag hinaus, und es steht im Prospekt und nicht in der ausgewiesenen Kostenquote.

Warum zählt das irische Domizil von HPAJ?

Weil es die Quellensteuer bestimmt, die der Fonds auf erhaltene Dividenden trägt, und dieser Verlust steht in keiner Kostentabelle. Das Abkommen zwischen Irland und den USA senkt die Quellensteuer auf US-Aktien von dreißig auf fünfzehn Prozent, was auf einem Weltindex mehrere Zehntelpunkte pro Jahr wert ist. Der UCITS-Rahmen bringt zudem das Basisinformationsblatt in Ihrer Sprache.

Schüttet HPAJ Dividenden aus?

Ja: der Fonds schüttet die erhaltenen Dividenden aus, nach einem von HSBC festgelegten Kalender. Die Ausschüttung ist im Jahr des Zuflusses in den meisten Depots steuerpflichtig, auch wenn sie sofort wieder angelegt wird, und die Wiederanlage von Hand kostet jedes Mal eine Gebühr. Eine thesaurierende Klasse vermeidet das.

Was passiert, wenn HPAJ geschlossen wird?

Mit 18 Mio. Fondsvolumen ist dieser Fonds klein genug, dass eine Verschmelzung oder Auflösung realistisch ist. Bei einer Auflösung werden die Titel verkauft und der Erlös an einem Datum ausgezahlt, das Sie nicht gewählt haben, also mit einem möglicherweise zur falschen Zeit steuerpflichtigen Gewinn. Bei einer Verschmelzung wandern Ihre Anteile in einen anderen Fonds, dessen Index nicht genau der gewählte ist.

Dieses Ranking dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Die angezeigte Wertentwicklung ist simuliert.